Indien? Nein danke!
18. Januar 2012 07:28, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Indien , WR2: Indien ][ (8) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Warnung: Wer vor hat in absehbarer Zeit nach Indien zu reisen und dies unvoreingenommen tun möchte sollte jetzt besser aufhören zu lesen…
Indien: Endlich wieder ein noch unbekanntes Land auf unserer Reise. Viel hatten wir bisher darüber gehört, vorwiegend negatives, doch trotzdem freuten wir uns. Was uns erwartete übertraf allerdings jegliche Befürchtungen.
Das ganze Theater fing schon bei der Einreise an. Nach einem langen Flug zusammen mit hunderten stinkenden Indern händigte das Kabinenpersonal sämtlichen Fluggästen statt der Arrival Card die Departure Card aus. Dies führte dazu dass sämtliche Passagiere bei der Ankunft in Neu-Delhi wieder hinten anstehen mussten (zudem die Arrival Card kaum aufzutreiben war). Die Folge davon war ein total überlastetes und am Ende blockiertes Gepäckband, da ja niemand da war um die Koffer entgegenzunehmen und die Angestellten amüsiert daneben standen.
Immerhin wartete unser Chauffeur pflichtbewusst am Flughafen und brachte uns ins für indische Verhältnisse sündhaft teure Hotel B.B. Palace (4‘000 INR Zimmer/Nacht, 1‘000 INR = ca. 18 Schweizer Franken). Dieses Hotel hatten wir gebucht da der Grossteil der wegen dem Testspiel angereisten Bayern-Fans dort gebucht hatte. Als wir ankamen teilten uns die unsympathischen Inder gleich mit dass das Hotel hoffnungslos überbucht sei und wir woanders übernachten würden. Wir wehrten uns allerdings und plötzlich war dann doch noch ein Zimmer frei. Vom angepriesen Luxus allerdings keine Spur, auch Telefon, Internet und heisses Wasser funktionierten nicht. Und wer erwartet schon Handtücher, Seife oder Toilettenpapier in einem Luxushotel?
Immerhin fanden wir unmittelbar nebenan ein etwas gehobeneres Speiselokal, wo wir auch die beiden Abende in Delhi verbrachten. Leider neigten sich die Biervorräte irgendwann dem Ende zu und man war tatsächlich nicht fähig innerhalb von 24 Stunden neuen Gerstensaft zu besorgen.
Fussball, Indien, Testspiel, neuer Ground und Länderpunkt
10.01.12 Indien - FC Bayern München
0:4 (0:4), 35'000 Zuschauer (Stadionrekord), Jawaharlal Nehru Stadium, Neu-Delhi
Am Dienstag trafen sich sämtliche Bayern-Fans und ich vor unserem Hotel. Der FC Bayern schaffte es gerade mal 65 Karten für dieses Spiel zu organisieren, dies zudem noch im am dichtesten gefüllten Block im Stadion. Ein Armutszeugnis für so einen Verein. Noch schlimmer fand ich jedoch die Tatsache dass zuerst jene mit Karten bedacht wurde die es nicht für nötig empfanden welche zu reservieren.
Wir fuhren also zum Jawaharlal Nehru Stadion und zusammen mit ein paar anderen durfte ich mich also auf Kartensuche machen. Obwohl die Zuschauerzahl von 35‘000 als höchste bei einem Fussballspiel in Delhi in die Geschichtsbücher eingehen wird war das Stadion nur zur Hälfte gefüllt. Die Organisatoren hatten es versäumt genügend Karten zu drucken, so dass sich vor dem Stadion beinahe eine Massenpanik abspielte. Vor meiner Nase hiess es plötzlich es gäbe keine Karten mehr. Nur dank einem korrupten Polizisten konnte ich noch eine ergattern.
Dank der Hilfe eines gewissen Herrn aus dem schönen Pattensen schaffte ich es schliesslich sogar bis zu den anderen vorzudringen. Das Spiel zwischen der indischen Nationalmannschaft und dem Deutschen Rekordmeister aus München war an Langeweile kaum zu überbieten und endete mit 4:0 für die Bayern. Hauptsache Länderpunkt vor ansprechender Kulisse.
Am nächsten Tag wäre eigentlich ein Ausflug mit Linke zum Taj Mahal in Agra auf dem Plan gestanden, doch ein Zugticket nach Agra zu kaufen war ein Ding der Unmöglichkeit. So machten David und ich uns alleine auf den Weg nach Jaipur im Bundesstaat Rajasthan. Der bequeme, aber teure Bus (735 INR) brauchte für die rund 200 Kilometer geschlagene 6 Stunden. Was wir am Strassenrand zu sehen bekamen war jenseits aller Vorstellungskraft. Inmitten von Müllbergen schliefen Leute, auf der Autobahn konnte höchstens im Schritttempo gefahren werden und zwischen tausenden Autos, Fahrrädern und Tuk Tuk’s tummelten sich Kühe, Hunde, Kamele, Wildschweine, Affen, Ratten, Hühner, Katzen und jede Menge anderer Tiere. Dass man alle paar Meter jemanden sieht der in aller Ruhe auf die Strasse scheisst akzeptiert man mit der Zeit als Normalität.
In Jaipur brachte uns einer der nirgendwo anders so nervenden Tuk Tuk-Fahrer zu einem Gästehaus welches mehr seine als unsere Wahl war. Etwas verdutzt war er als ich ihm den korrekten Fahrpreis bezahlte, da er zu blöd war das Taximeter abzustellen. Seine Forderung hätte sich auf das dreifache belaufen. Im Gästehaus welches etwas überteuert, aber sonst ganz ok war schaffte man es innert 3 Nächten nicht uns eine funktionierende Heizung ins Zimmer zu stellen. In der Folge froren wir 3 Nächte bei Temperaturen von ca. 6 Grad Celsius und holten uns beide eine Erkältung.
Nach einem ruhigen Tag holte uns der altbekannte Tuk Tuk-Fahrer am Morgen zu einer Stadtrundfahrt für insgesamt 450 INR ab. Wir könnten entscheiden wohin und wie lange, und wenn wir nicht zufrieden seien müssten wir nix zahlen. Nun ja, eigentlich hätten wir dem Deppen wirklich nichts geben sollen, denn nach den paar sehr schönen Sehenswürdigkeiten am Anfang (Isarlat-Minarett, City Palace, Amber Fort etc.) wollte er uns nur noch zu typischen Tourishops und teuren Restaurants bringen, wo er Provision bekommen hätte. Selbst der Weg ins gewünschte Einkaufszentrum war ihm zu weit, weshalb er uns einfach in ein anderes brachte. Zu guter Letzt hatte er noch die Frechheit sich über das nicht mal verdiente Trinkgeld zu beklagen.
Spätestens hier war uns klar: 3 ½ Wochen in Indien halten wir nicht aus. Alleine das ewige Gehupe zu jeder Tages- und Nachtzeit hält kein Mensch aus. Wir buchten also einen zweiten Rückflug (der erste war leider nicht stornierbar) und fuhren nach Agra.
Ein Zugticket nach Agra zu bekommen war auch wieder eine Tagesaufgabe. Wir besorgten uns nach ewigem hin- und her eine Reservation für 87 INR pro Person. Man sagte uns dass wir das dazugehörige Ticket erst am Reisetag kaufen könnten. An den Schaltern wollte allerdings niemand etwas davon wissen und so fuhren wir statt für 342 INR für 87 INR im etwas besseren Güterzug nach Agra. Selber schuld wenn sie unser Geld nicht wollen. Der Zug brauchte für die 225 Kilometer wieder an die 6 Stunden, da die letzten 2 Stunden nur noch im Schritttempo gefahren wurden.
In Agra fanden wir ein einigermassen akzeptables Hotel (700 INR Zimmer/Nacht) nahe des Taj Mahals. Abends noch eine Cola zu bekommen war hier allerdings unmöglich. Am nächsten Morgen konnten wir uns endlich das imposante Taj Mahal ansehen. Den Ticketschalter über 1 Kilometer entfernt hinzustellen kann aber auch nur den Indern in den Sinn kommen. Die lästigen Rikschafahrer freut es natürlich. 750 INR zahlt der ausländische Tourist um das Taj Mahal zu sehen. Das sind ungaubliche 37,5 mal mehr als ein indischer Tourist. Dies ist aber in Indien durchaus normal.
Das Taj Mahal, ein Liebesbekenntnis eines Maharajas an sein Lieblingsfrau und inzwischen Grabmal für beide weiss durchaus zu gefallen. Das schneeweisse Marmorgebäude ist einfach wunderschön und die Gartenanlage rundherum kann sich ebenfalls sehn lassen. Das Innere kommt allerdings sehr schlicht und langweilig daher.
Nach dem wohl schlechtesten Essen dass ich je hatte (das Essen war bisher allerdings tadellos) fuhren wir mit dem billigen Lokalbus (150 INR) zurück nach Delhi. Eine freundliche junge Inderin managte von den Tickets bis zum Tuk Tuk so ziemlich alles für uns.
In Delhi landeten wir in der dreckigen, stinkenden und total verwinkelten Backpackerstrasse um die New Delhi Railway Station. Das im Voraus gebuchte Hotel hatte zwar nicht das eigentlich reservierte Zimmer für uns bereit, gewährte uns aber immerhin 50% Rabatt. Es folgte noch das zweitschlechteste Essen meines Lebens. Dies bestand aus einem Cheeseburger. Da ich jedoch kein Fleisch in meinem Burger fand liess ich ihn zurückgehen. Der verdutzte Koch meinte ich hätte doch einen Cheeseburger bestellt, von Fleisch hätte ich nichts gesagt. Nach nochmals einer halben Stunden Wartezeit kam dann endlich der richtige Burger, geniessbar war er jedoch in keinster Weise.
Am Morgen suchten wir dann noch nach funktionierendem Internet (eine Seltenheit in Indien) ehe uns ein Taxi zum Flughafen brachte.
Fazit: Indien ist mit Abstand das letzte Scheissland in dem ich je war. Die unfreundlichen und total nervtötenden Inder scheinen gerademal genug Hirnzellen zu besitzen um eine Autohupe zu bedienen und um auf die Strasse zu scheissen. Nichts funktioniert so wie es sollte, an jeder Ecke stinkt es nach menschlichen Fäkalien, man erstickt im Müll und als Tourist zahlt man überall das x-fache von dem was es wirklich kosten sollte. Das hochgelobte indische Bahnnetz ist unter aller Sau und von den Strassen wollen wir erst gar nicht reden.
Es braucht echt viel dass ich mich in einem meiner Berichte so negativ über ein Land und seine Bewohner äussere, doch ausser dem Essen und ein paar schöner Bauwerke gab es nun in Indien rein gar nichts dass man hätte schönreden könnte. Indien sieht mich höchstens wieder falls der FC Luzern dort mal im Weltpokalfinale spielen sollte.
Weitere Bilder aus Indien gibt es hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.3102083679104.2162298.1474587722&type=3&l=a3e124d2f2
Uns würde mal interessieren mit welchen Augen Ihr Indien gesehen habt. Kommentare erwünscht.
Ein paar Tage in Malaysia.
18. Januar 2012 07:04, geschrieben von stecki82, Kategorien [ WR2: Malaysia , Malaysia ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Unser Aufenthalt im Reich von König Bhumipol näherte sich vorerst dem Ende. Mit einem im Gästehaus gebuchten Minivan (700 THB) fuhren wir erst nach Hat Yai, wo wir in einen weiteren Kleinbus umsteigen mussten. Ziel der Reise war Penang in Malaysia.
Penang ist eine Insel welche von Butterworth aus über die 13.5 Kilometer lange Penang Bridge erreichbar ist. Momentan wird an einer zweiten, rund 20 Kilometer langen Brücke gebaut. Wir checkten in einem chinesischen Gästehaus für 45 Malaysische Ringgit pro Nacht ein (1 Schweizer Franken = ca. 3.3 MR). Sauber war es, doch die Hitze in der Nacht konnte einen in den Wahnsinn treiben.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Stadtbus zum Penang Hill, einem von einer Standseilbahn bedienten Hügel welcher eine herrliche Aussicht über die Insel bietet. Die Standseilbahn aus schweizerischer Produktion wurde erst vor kurzem komplett erneuert, doch leider hat sich auch der Preis verdreifacht (30 RM, return). Das Geld lohnt sich aber auf jeden Fall.
Den Abend verbachten wir an der eher dürftigen Promenade welche entlang der UNESCO-Weltkulturerbe von George Town führt. Dieses ehemalige britische Kolonie verzückt durch teils wunderschöne weisse Gebäude und dem alten Commonwallis Fort. Auch Badestrände hätte Penang zu bieten, doch dafür fehlte uns leider die Zeit.
Penang wird von vielen Travellern nur im Rahmen des sogenannten Visa Run angesteuert. Man reist eine oder zwei Nächte aus um bei der Wiedereinreise ein neues Thailand-Visum zu erhalten. Manche lassen sich in Penang auch gleich ein kostenpflichtiges Touristenvisum ausstellen, andere sind in Thailand hängengeblieben und müssen bei der Ausreise empfindliche Strafen bezahlen (pro Tag 500 THB).
Mit dem Busunternehmen Yakin Express ging es für 35 RM weiter nach Kuala Lumpur. Auch hier blieben wir 2 Nächte. Wir bestaunten noch einmal die eindrücklichen Petronas Towers, die höchsten Zwillingstürme der Welt und besuchten den 1888 ins Leben gerufene Central Market. Am späteren Nachmittag fuhren wir mit der neuen Stadtbahnlinie vom Hauptbahnhof zu den Batu Caves (3 MR, return).
Die Batu Caves sind eindrückliche Höhlen vor den Toren der Stadt, welche mehrere Hindhu-Tempel beherbergen. Auch jegliche Souvenirstände und eine Horde von Affen findet man hier. Der Eingang zu den Höhlen ist nur über eine 272 Stufen lange, ziemlich steile Treppe zu erreichen und wird von einer riesigen Statue bewacht. Eintritt kosten die Höhlen nicht.
Am nächsten Morgen verliessen wir die sympathische Central Lodge in den frühen Morgenstunden. Der Besitzer war extra aufgestanden um uns Frühstück zu machen. Mit dem im Voraus gebuchten Sky Bus (9 RM pro Weg, billiger wenn man mit dem Flug bucht) fuhren wir innert rund 50 Minuten zum Billigterminal des internationalen Flughafens. Dieses liegt rund 20 Kilometer vom normalen Terminal entfernt neben der Formel 1-Strecke von Sepang.
Nun war wieder einmal ein Flug mit der besten Low Cost-Airline der Welt an der Reihe. Air Asia, die Airline mit dem hübschesten Kabinenpersonal brachte uns innert etwa 5 ½ Stunden nach Neu-Delhi. Dies für gerade mal 115 Schweizer Franken.
Schon jetzt können wir sagen dass wir beim letzten Mal eine komplett falschen Eindruck von Malaysia bekommen hatten. Inzwischen fängt uns das Land sogar an zu gefallen.
Weitere Fotos aus Malaysia findet Ihr hier: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.3052985571682.2161398.1474587722&type=3&l=f7c4257463
Weihnachten und Jahreswechsel in Thailand.
08. Januar 2012 11:18, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Thailand , WR2: Thailand ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Als wir am Flughafen von Sydney für unseren Qantas-Flug nach Bangkok einchecken wollten stellten wir fest dass dieser von British Airways durchgeführt wird. Doch statt uns über die Qualitätsminderung zu ärgern freuten wir uns dass der Angestellte uns kostenlos in die Business Class hochbuchte. Den 9-stündigen Flug verbrachten wir also Champagner schlürfend in unseren riesigen Sitzen welche zum Schlafen komplett in eine waagrechte Position gebracht werden können. Dass das Essen ausgezeichnet war brauche ich wohl kaum zu erwähnen.
In Bangkok suchten wir wie immer das Backpackerghetto um die Khao San Road auf, wo wir in einem etwas besseren Guesthouse fündig wurden. Schliesslich verbrachten wir insgesamt 11 Nächte in Bangkok. Gründe dafür waren das langwierige Einholen des Indien-Visums und selbstverständlich eine Fülle an Fussballspielen.
Fussball, Thailand, Premier League, neuer Ground
17.12.11 Pattaya United FC – Chiang Rai United FC
3:0 (2:0), ca. 4'000 Zuschauer, Nong Prue Stadium, Pattaya
Das erste Spiel fand im rund 2 Stunden entfernten Pattaya statt. Pattaya ist vor allem für seinen Sextourismus bekannt. Nicht zuletzt deswegen entschieden wir uns nur für einen Tagesausflug mit dem Linienbus. Dieser brachte uns für 113 THB (1 Schweizer Franken = ca. 30 THB) ins Zentrum des Badeortes. Nach ein paar Bierchen am ziemlich üblen Strand brachten uns zwei Motorradtaxis zum etwas ausserhalb gelegenen Nong Prue Stadion. Der Heimground von Pattaya United FC wurde gerade erst mit einer richtigen Haupttribüne bestückt, weshalb sämtliche bisherigen Saisonspiele in Chonburi ausgetragen wurden.
Am Eingang fielen uns als erstes 3 Fans des FC St. Pauli auf, welche laut gröhlend die Fahne ihres Vereins schwenkten. Das Stadion war mit ca. 4‘000 Zuschauern eher spärlich besetzt,Gästefans aus Chiang Rai waren kaum welche anwesend und die Gastgeber entschieden die Partie 3:0 für sich. Erwähnenswert war die ansehnliche Pyroshow nach Spielende sowie die Zaunfahne mit der Aufschrift „Pattaya United – Deutsche Treue“.
Fussball, Thailand, Premier League
18.12.11 BEC-Tero Sasana FC – Chonburi FC
0:1 (0:0), 3'268 Zuschauer, Thephassadin Stadium, Bangkok
Tags darauf besuchten wir die Heimstätte des BEC-Tero Sasana FC, direkt neben dem alten Nationalstadion in der Bangkoker Innenstadt. Das Spiel gegen Chonburi ging mit 1:2 verloren. Auch was den Support angeht behielt Chonburi die Übermacht.
In der nächsten Woche stand ein Besuch auf der Schweizerischen Botschaft auf dem Programm. Hier wurde mir ein provisorischer Reisepass ausgestellt, da mein alter, fast vollständig gefüllter Pass gebrochen ist und daher von Indien nicht anerkannt wird. Das Prozedre dauerte keine 10 Minuten.Weshalb ich dafür aber 4 Tage nach meinem ersten Besuch dort nochmals antanzen musste kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.
Während der Rest der Woche eher ruhig angegangen wurde besuchten wir am Freitag den Dusit-Zoo, nahe der Khao San Road. Für 100 THB Eintritt werden einem eine ganze Menge Tiere gezeigt. Das Highlight waren ganz klar die gewaltigen Nilpferde, welche man selber mit Salat und sonstigem Gemüse füttern durfte. Am Abend genossen wir schliesslich eine total überteuerten Drink (300 THB!!!) und die fantastische Aussicht von der Terrasse des Bayoke-Hotels im 83. Stock.
Fussball, Thailand, Premier League, neuer Ground
24.12.11 FC Thai Port – Police United FC
3:1 (1:0), 1‘635 Zuschauer, PAT Stadium, Bangkok
Fussball, Thailand, Division 2 (Play-Offs), neuer Ground
24.12.11 Nakhon Ratchasima FC – Ratchaburi FC
1:2 (1:1), ca. 9‘000 Zuschauer, Supachalasai National Stadium, Bangkok
Am Samstag war schliesslich unser erster Heilige Abend ausserhalb der Schweiz und weg von der Familie angesagt. Wir verbrachten den Tag im Stadion. Nachdem es am Nachmittag bei FC Thai Port gegen Police United eher langweilig zu und her ging wurde es nach dem eiligen Stadionwechsel interessant.
Im Supachalasai National Stadium in der Innenstadt trafen im Meisterschaftsfinale der dritten Liga die Vereine Nakhon Ratchasima FC und Ratchaburi FC aufeinander. Trotz zwischenzeitlichem Ausgleich konnte Ratchaburi am Ende die Trophäe in die Höhe halten. Rund 9‘000 Zuschauer wollten sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Den Aufstieg eine Woche zuvor feierte das Team aus Zentralthailand übrigens vor rund 15‘000 Zuschauern.
Nach den beiden Fussballspielen fuhren wir zurück in unsere zwischenzeitliche Heimat, wo wir den Abend mit einem Basler und einem Deutschen mit reichlich Bier ausklingen liessen. Die obligate blinkende Samichlausmütze durfte natürlich nicht fehlen.
Fussball, Thailand, Premier League, neuer Ground
25.12.11 Muangthong United – Chonburi FC
1:2 (1:0), 17'530 Zuschauer, Yamaha Stadium, Nonthaburi
Am ersten Weihnachtsfeiertag blieb keine Zeit zum Ausschlafen, schliesslich fand vor den Toren der Stadt das Spiel zwischen dem zweit- und dem drittplatzierten statt. In Nonthaburi im doch recht modernen, teilweise zweigeschossigen Yamaha Stadium (früher Thunderdome Stadium) war schon am Nachmittag einiges los. Für 100 THB gab es noch ein paar Plätze auf der Gegentribüne. Der Gästeblock mit den Supportern aus Chonburi war proppenvoll und die fanatischen Fans von Muangthong United boten zu Beginn eine Choreo und akkustisch einwandfreien Support. Mit 17‘530 konnte sich auch die Zuschauerzahl sehen lassen. Star bei den Platzherren war übrigens der ehemalige englische Internationale Robbie Fowler.
Lustig war die Heimfahrt mit dem Taxi: Als wir mit unserem redefreudigen Fahrer auf Deutschland zu sprechen kamen meinte er nur: "Ah, Jermany. I know Levekuse, Michael Ballack... hihi... never Champion... hihi..."
Die letzten Tage bevor wir das Indien-Visum bekamen flohen wir nach Kanchanaburi. Hier, am Fluss Kwai wo auch die weltberühmte Brücke am Kwai steht hat es uns vor 3 Jahren schon sehr gut gefallen. Der ruhige Ort ist mit dem Regionalzug von Thonburi (Bangkok Noi) innert 2 ½ Stunden erreichbar und die billigen Gästehäuser auf dem Wasser laden zum relaxen ein.
Mehr Infos gibts hier: Brücke am Kwai 2008
Am Mittwoch hielten wir endlich das Visum in den Händen und verabschiedeten uns mit dem VIP-Bus nach Phuket. VIP-mässig war aber höchstens der Preis. Nachdem wir im Gästehaus (mit Verspätung) abgeholt wurden mussten wir nur wenige 100 Meter entfernt auf einen zugegeben recht bequemen Bus umsteigen. In Surat Thani war dann gen 6:00 aber auch Schluss mit gemütlich. Mit etwa 3 verschiedenen Pick-Ups wurden wir nach 3 Stunden Warten zu der örtlichen Schleppermafia gebracht (kannten wir auch von der letzten Reise), wo einigen Kunden für teures Geld Kleinbusse zu den Hotels verkauft wurden. Wir hatten zum Glück bereits durchgebucht. Mit dem Linienbus ging es innert 5 Stunden weiter nach Phuket Town, von wo uns ein Minivan direkt zu unserem Guesthouse brachte. Insgesam waren wir „VIP’s“ also fast 22 Stunden unterwegs, etwa doppelt so lange wie das „Fussvolk“, welches für den halben Fahrpreis mit dem direkten Linienbus gefahren ist.
Immerhin war unser im Voraus gebuchtes Gästehaus „Sabaidee Patong“ ein Traum. Es war zwar für thailändisch Verhältnisse recht teuer (1‘500 THB pro Nacht), doch bei der Ankunft wurden wir vom türkischen Besitzer und seiner bildhübschen Thai-Freundin bereits mit einem Cocktail erwartet. Die Zimmer waren blitzsauber und gross (Family Room) mit allem was nötig ist um es sich gutgehen zu lassen. Zum Schmunzeln brachte uns der Dönerstand vor dem Eingang.
Den ersten Tag verbrachten wir am Patong Beach, dem überfülltesten aller Strände auf Phuket. Für unsere Bedürfnisse war dies allerdings ganz in Ordnung. Um etwas Ruhe zu suchen fuhren wir ein paar Tage später noch an den ruhigen Karon Beach. Für die kurze Strecke über den Hügel bezahlt man übrigens Fantasiepreise von mindestens 300 THB. Kein Taxifahrer lässt für weniger seinen Motor an. Phuket ist ein teures Pflaster, nicht zuletzt wegen der dämlichen Pauschaltouristen welche ohne mit der Wimper zu zucken jeden Betrag ohne zu hinterfragen bezahlen. Im Restlichen Teil Thailands ist das Leben drei Mal billiger.
Da das Spiel des Phuket FC im hübschen Surakul-Stadion leider verschoben wurde freuten wir uns auf den Jahreswechsel. Am Silvesterabend luden unsere türkischen Gastgeber zum kostenlosen Barbecue ein. Beilagen gab es kaum, dafür Fleisch ohne Ende. Selbst am Dönerstand konnte man sich nach Herzenslust bedienen. Entgegen der Ankündigung wurden uns sogar die Getränke offeriert. Nebenbei liessen es die älteren Herren ordentlich krachen, hatten sie doch für mehrere tausend Baht Feuerwerk eingekauft.
Wir verabschiedeten uns schliesslich in Richtung Strand. Obwohl wir von der Party an der Bangla Road schon den Abend zuvor überwältigt waren trauten wir unseren Augen kaum. Der Himmel stand seit Stunden in Flammen. Feuerwerk und sogenannte „Holy Balloons“ soweit das Auge reicht. Dazu der ganze Strand voll mit Menschen. Vor dem Eingang verkauften ein paar hübsche Mädels je 3 Chang-Bier für 100 THB. Es wurde der billigste Jahreswechsel den wir je hatten. Während wir dem DJ auf der Bühne und den Besoffenen im Meer zusahen schlug die Uhr Mitternacht, doch mitbekommen hatte das wohl niemand, den man merkte erst anhand des explodierenden Himmels dass wir gut im Jahre 2012 gelandet waren.
Nach einem Ruhetag am Karon Beach wurden wir am Montag früh abgeholt. Ziel war die Insel Ko Phi Phi. Ein Tagesausflug war etwas unglücklich geplant, da Ko Phi Phi im Nachhinein eigentlich eh auf unserer Reiseroute lag. Was solls, mit dem Schiff ging es also innert cirka 2 Stunden auf das Eiland auf dem Leonardo Di Caprio für „The Beach“ vor der Kamera stand. Während die unbewohnte Insel Ko Phi Phi Leh noch ein wunderschönes Fotomotiv abgibt hat auf der grossen Schwesterninsel Ko Phi Phi Don der Massentourismus so ziemlich alles zerstört. Die Strände sind zwar ganz ordentlich, doch die Insel erstickt im Müll und dem Abwasser der tausenden Rucksacktouristen die hier in einer kleinen Version der Khao San Road jeden Abend die Sau rauslassen.
Nun sind wir in Krabi angekommen, wo wir für 2 Nächte einen Zwischenhalt machen. Heute waren wir im Tiger Cave Tempel. Der Tempel in am Fusse eines Berges ist zwar nicht allzu spektakulär, doch die 1‘237 Stufen auf die Aussichtsplattform auf dem Gipfel haben es in sich. So steile Stufe habe ich meines Wissens noch nie bewältigt. Vor allem bei 30 Grad Celsius war das Unterfangen kein leichtes.
Morgen machen wir uns auf den Weg nach Malaysia. Unser Gastspiel dort wird vorerst ein kurzes sein. Bald erfahrt Ihr mehr dazu.
Mit dem Ghan ins rote Zentrum Australiens.
19. Dezember 2011 04:25, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Australien , WR2: Australien ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Von Adelaide brachte uns die Eisenbahn ins Outback, genauer der Afghanistan Express, besser bekannt als „The Ghan“. Die weltberühmte Bahnstrecke durchquert Australien innerhalb von 2 Tagen von Adelaide nach Darwin. Wir fuhren nur bis Alice Springs, wofür wir rund 170 AUD pro Person zahlen mussten. Diesen Spezialpreis gab es allerding nur dank Onlinerabatt und der YHA-Karte.
Wir verbrachten die rund 25 Stunden in der billigsten Kategorie namens Red Seat. Doch auch hier hat man ordentlich Beinfreiheit und kann die Sitze gar zum Fenster drehen. Man darf sein eigenes Essen mitbringen oder kann sich im Speisewagen zu noch knapp akzeptablen Preisen verköstigen. Für 10 AUD erhält man Zutritt zur Lounge und selbst Duschen gibt es in jedem Wagen.
Die Landschaft war zwar zeitweise recht spektakulär, mit der Zeit jedoch ziemlich eintönig. Da der Zug oft stundenlang hielt oder für die Touristen extra langsam fuhr wäre es möglich gewesen und hätte gereicht die Strecke in der Hälfte der Zeit zu zurückzulegen.
Alice Springs ist die einzige richtige Stadt im Outback und hat ungefähr 27’00 Einwohner. Viele davon gehören zu den Aboriginal People, den Ureinwohnern Australiens. Leider sind diese trotz ihrer schönen Handwerkskunst eher abschreckend für die Touristen, denn die meisten sind alkoholabhängig oder schnüffeln Klebstoff. Dazu kommt dass bei ihnen offenbar nur alle paar Monate Waschtag ist, denn (fast) alle stinken so grauenhaft dass man es kaum im gleichen Raum mit ihnen aushält.
Im empfehlenswerten Alice Lodge Backpackers hatten wir erst einmal für 2 Nächte ein Doppelzimmer gebucht. Diese befand sich in einem alten Wohnwagen, doch wir blieben gerade mal eine Stunde. Nachdem wir dem freundlichen Besitzer mitteilten dass wir gerne verlängern sowie eine Tour bei ihm buchen möchten bekamen wir direkt ein kostenloses Upgrade in ein Motel welches ihm ebenfalls gehört. Nun hatten wir also für Tage ein tolles Zimmer, besseres Frühstück, schnelleres Internet und vor allem einen schöneren Pool.
Nachdem wir uns bereits am Donnerstagmorgen früh aus den Federn quälten um das Champions League-Spiel zwischen Basel und ManU anzuschauen mussten wir am Freitag erneut um 5:45 vor der Türe stehen. Und da kam auch schon der Bus von Emu Run Tours um die Ecke. Bei Emu Run Tours hatten wir eine 3-tägige Tour ins Red Centre für 350 AUD gebucht. Leute, jetzt hört mal auf mich: Wenn Ihr in Alice seid, bucht diese Tour. Alle anderen Anbieter sind teurer, verlangen versteckte Kosten oder bieten einfach nicht so viel wie Emu Run Tours. Selber fahren macht sowieso nur Sinn wenn man einen Camper hat.
Wir waren auf jeden Fall vollends zufrieden. Unser Guide Jason, ein etwas rundlicher Herr mit Quäkstimme wusste es zu unterhalten, konnte aber auch mit enormem Wissen über das rote Zentrum und die Geschichte der Aboriginal People auftrumpfen. Zudem verwöhnte er uns mit leckerem und gesundem Essen (inklusive Känguruhfleisch und Kamelburger) und vergass auch nicht uns während den langen Fahrten immer wieder mit Süssigkeiten zu versorgen.
Die Tour führte uns über eine Kamelfarm und dem Roadhouse Erldunda zum Ayers Rock Resort, von wo aus wir erst eine Rundfahrt um den berühmten roten Monolithen, den Uluru machten. Danach folgte ein je nach Fitnesslevel 1-9 Kilometer langer Marsch bei sengender Hitze entlang des Felsens, ehe wir beim Sonnenuntergang ein paar Gläser Sekt und einen üppigen Apéro genossen.
Die Nacht in den Swags (Outbackschlafsäcke mit Matratze und Kissen) war leider nicht allzu bequem, was vor allem an den lästigen Insekten lag. Nach der frühen Tagwache und dem leckeren Frühstück staunten wir über den Sonnenaufgang im Kata Tjuta Nationalpark (mit dem Uluru im Hintergrund), worauf eine mehrstündige Wanderung im Valley of the Winds an der Reihe war. In diesem wunderschönen Tal wähnt man sich in einem Land vor unserer Zeit. Der Wanderweg wird zu dieser Jahreszeit wegen extremsten Temperaturen ab 11:00 gesperrt.
Auch am dritten Morgen mussten wir zu menschenunwürdiger Zeit aufstehen um die vierstündige Wanderung im Kings Canyon noch in den Morgenstunden zu absolvieren. Auch hier bot sich uns wieder ein sagenhaftes Panorama.
Nach unserer Rückkehr ins Alice Motor Inn wurden noch die letzten Kleinigkeiten erledigt und nun sitzen wir bereits wieder in einer Qantas-Maschine. Das Ziel lautet Sydney und der Flug dauert fast 3 Stunden. Sydney kennen wir zwar bereits vom letzten Mal, doch da wir dort ohnehin umsteigen müssen gönnen wir uns noch 2 Tage in der schönen Stadt ehe es wieder nach Asien geht.
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2829738310640.2156682.1474587722&type=1&l=5e6f551f8f
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Von Melbourne über die Great Ocean Road nach Adelaide.
14. Dezember 2011 00:43, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Australien , WR2: Australien ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Qantas brachte uns sicher nach Melbourne, der Sporthauptstadt des Landes. Die Bauwerke im Zentrum erinnern eher an das traditionelle Grossbritannien als an das raue Australien. Zu sehr sind die die viktorianischen Einflüsse der britischen Siedler noch zu sehen.
Wir nisteten uns für 5 Tage im ziemlich versifften Flinders Station Backpackers ein, einem Hostelkomplex welcher allerdings was die Lage angeht kaum zu toppen ist. Die Zeit in Melbourne wurde vor allem mit dem Besichtigen verschiedener Sportstätten totgeschlagen. Dazu gehörte auch der riesige Melbourne Cricket Ground, wo wir unsere erste Erfahrung mit dieser überaus komplexen, aber in Down Under sehr beliebten Sportart hatten. Zu jeder Tag- und Nachtzeit findet man irgendeinen Fernsehsender der eines dieser bis zu fünf Tage dauernden Spiele überträgt. Bei unserer Partie handelte es sich leider nur um ein simples Testspiel, daher zahlten auch nur etwa 700 Schaulustige die 10 AUD Eintritt.
Gleich neben dem MCG befindet sich das AAMI Stadium, welches in seiner Bauweise einzigartig ist und als Heimat des jüngsten Teams der australischen Profifussballiga auserkoren wurde. Da sich David sehr für Tennis interessiert durfte natürlich auch ein Besuch der Tennisanlage nicht fehlen. Hier werden jährlich im Januar die Australian Open ausgetragen.
Fussball, Australien, W-League, neuer Ground
19.11.11 Melbourne Victory FC – Adelaide United FC
4:0 (2:0), 556 Zuschauer, David Barro Stadium, Bulleen
Fussball, Australien, A-League, neuer Ground
20.11.11 Melbourne Victory FC - Perth Glory FC
2:2 (0:0), 18'404 Zuschauer, Etihad Stadium, Melbourne
Unsere Pflichtfussballspiele genossen wir im verregneten Bulleen (Frauenprofiliga) in einem eher unspektakulären Ground, sowie im grossen ETIHAD Stadium. In dieser riesigen Arena werden normalerweise Spiele der Sportart Aussie Rules Football ausgetragen, einer Art Rugby welche aber nur hier gespielt wird. Das Dach war bei unserem Spiel gegen Perth Glory FC geschlossen und rund 18‘000 Zuschauer waren anwesend. Die Fanszene von Melbourne Victory FC (der ältere Verein der Stadt) kann sich durchaus sehen lassen. Die Leistung der Mannschaft an diesem Tag nicht wirklich.
Mit unserem Zimmergenossen Tobi aus Deutschland (wie übrigens fast alle Touristen in Australien) führte uns die Reise mit dem Mietwagen nach Torquay. Torquay ist ein bekannter Surfspot und Hauptsitz diverser Surfermarken, vor allem aber der Anfang der Great Ocean Road, einer der spektakulärsten Küstenstrassen der Welt. Mit weiteren Übernachtungsstopps in Apollo Bay und Mount Gambier liessen wir uns 4 Tage Zeit für die rund 1‘000 Kilometer, davon rund 230 entlang der Küste. Die Highlights sind zweifelsohne die 12 Apostel, riesige Sandsteinfelsen welche majestätisch in der Brandung stehen. 12 sind es aber seit einigen Jahren nicht mehr, da die Witterung ein paar davon zum Einsturz gebracht hat. Auch die London Bridge besteht inzwischen nur noch aus einem Bogen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Naturdenkmäler ganz im Ozean verschwunden sind.
Auch unsere erste Begegnung mit einem Koala fand zwischen Mount Gambier und Adelaide statt. Nachdem wir einen der faulen Eukalyptusfresser tot am Strassenrand liegen sahen parkierten wir unseren kleinen Toyota und machten uns auf in den Busch. David’s Fehler war es nach einer Viertelstunde umzudrehen, denn nur Minuten später erblickten wir erst ein scheues Känguruh und dann den genüsslich das vorsichhinkauende Beuteltier. Mit verschlafenem Blick sah er uns an und dachte sich wohl „Was wollen denn die Deppen da unten von mir?“
Endstation unsere Mietwagentour (4 Tage rund 450 AUD inkl. Benzin) war Adelaide. Die schöne Stadt mit Botanischem Garten, Zoo und den einzigen grossen Pandas in der südlichen Hemisphäre wurde für 10 Tage unser neues Zuhause. Auch sonst hat die Stadt überraschend viel zu bieten, wie zum Beispiel kostenlose Fahrräder um die nahen Strände auf einem gut ausgebauten Radwegnetz zu besuchen oder ein Aquatic Centre wo es Schwimmbad, Spa , Dampfbad und Sauna für gerade mal 7.50 AUD gibt. Obwohl (oder gerade weil) die Australier was Übergewicht angeht auf Platz 2 der Weltrangliste stehen werden gesunde Dinge wie eben öffentliche Fitnesseinrichtungen und gesundes Essen von der Regierung subventioniert. Auf kleine Sünden wie Alkohol, Tabak und auch Schokolade werden massive Steuern erhoben.
Einquartiert waren wir in Adelaide im Backpackers Annie’s Place, welches ich aufgrund von Bettwanzen in den letzten 2 Tagen nicht empfehlen kann. Kein Wunder, merkten wir doch dass die Bettdecken nicht gewaschen werden wenn ein Gast auscheckt. Die Backpackers in Australien sind (fast) immer sehr schmuddelig, so das man wenn man zu zweit ist ruhig mal in ein nur minim teureres Motel ausweichen darf. Die Backpackers der Youth Hostel Association (Jugendherbergen) sind in der Regel sauber, aber auch etwas teurer. Dafür wird einem zum Frühstück nicht nur weisser Toast und Billigkonfitüre hingestellt.
Nach Ausflügen zum Touristrand Glenelg (mit dem Tram) und dem fast menschenleeren West Beach (mit dem Fahrrad) gönnten wir uns eine Fahrt nach Deutschland. Im rund 30 Kilometer entfernten Hahndorf, einer Deutschen Kolonie welche in knapp einer Stunde günstig mit dem Stadtbus zu erreichen ist stärkten wir uns mit Leberkäs, Sauerkraut, Weisswürsten und Hofbräubier.
Fussball, Australien, A-League, neuer Ground
25.11.11 Adelaide United FC – Newcastle Jets FC
0:0 (0:0), 8'403 Zuschauer, Hindmarsh Stadium, Adelaide
Fussball, Australien, Y-League, neuer Ground
26.11.11 Adelaide United FC – Newcastle Jets FC
0:5 (0:3) ca. 200 Zuschauer, Burton Park, Burton
Auch Fussball war in Adelaide angesagt. Die 3 Mannschaften von Adelaide United FC (Männer, Frauen und Jugend) sind im Moment allesamt am Ende der Tabelle anzutreffen. Auch gegen Newcastle United FC im Hindmarsh Stadium (kostenloses Tram) setzte es eine Niederlage ab. Die Frauen mussten sich gegen Sydney FC im weit ausserhalb gelegen Burton Park geschlagen geben. Die Eintrittspreise in Adelaide sind recht happig. Kostet doch die ermässigte Karte für das A-League-Spiel mit 23 AUD mehr als ein regulärer Eintritt in Melbourne und für das Jugendspiel wollte man auch noch 10 AUD einstecken.
Weitere Fotos findet Ihr unter:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2691151206049.2154563.1474587722&type=1&l=05fa070ce8
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2829738310640.2156682.1474587722&type=1&l=5e6f551f8f
Ein Ausflug nach Macau.
25. November 2011 01:57, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Hong Kong , WR2: Hong Kong , WR2: Macau , Macau ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Reichlich verkatert räumten wir am Donnerstag unser Zimmer. Eigentlich wollten wir an diesem Morgen noch zum Eishockey, doch wir schliefen fast bis zum Mittag. Nach den leckeren Frühstücksnudeln liefen wir mit Sack und Pack zum China Ferry Terminal. Für 300 HKD erstanden wir ein Return Ticket ins rund 65 Kilometer entfernt liegende Macau. Macau ist wie Hong Kong eine Sonderverwaltungszone Chinas und ehemalige portugiesische Kolonie. Nach dem wir den Ausreisestempel im Pass hatten brachte uns das Schnellboot innert einer Stunde sicher ans Ziel.
Im winzigen Macau gibt es vor allem eines: Kasinos. Kaum hat man die Immigration hinter sich belagern einen dutzende hübsche Chinesinnen mit Flyern und vor dem Ferry Terminal reihen sich die kostenlosen Shuttlebusse. Da es in Macau kaum Hostels gibt und die wenigen die vorhanden sind ausgebucht waren mussten wir auf ein Hotel ausweichen. Wenn schon dekadent, dann richtig dachten wir uns und buchten für 330 Schweizer Franken für 2 Nächte ein Deluxe-Zimmer im 4-Sterne-Hotel Beverly Plaza.
In Macau werden momentan fleissig Tribünen errichtet und Leitplanken montiert. In einer Woche findet hier nämlich der Macau Grand Prix, ein Auto- und Motorradrennen verschiedener Rennklassen statt.
Den ersten Abend verbrachten wir mehr oder weniger im gemütlichen Bett. Am nächsten Tag wurde dann die Fussgängerzone und das Hafengelände Macaus erkundet, welches stark an ein iberisches Städtchen erinnert. Viele Sehenswürdigkeiten hat Macau allerdings nicht zu bieten.
Dann folgte auch für uns endlich der Gang ins Kasino. Und wieder wurden dieselben Regeln ausgemacht: Gewinn wird in Bier umgewandelt. Mit meinem Einsatz konnte ich schon mal eine Runde gewinnen, Simon blieb glücklos und bei David ging es auf und ab. Als wir noch 25 HKD Guthaben hatten drückte Simon beim Roulette reflexartig auf die 20. Und siehe da: Die 20 kam und wir mussten doch nicht durstig ins Bett.
Fussball, Hong Kong, 2. Division, neuer Ground
13.11.11 Shatin SA - Hong Kong FC
1:1 (0:0), ca. 100 Zuschauer, Sha Tin Sports Ground, Hong Kong
Nach unserer Rückkehr nach Hong Kong wurden noch ein paar Touri Spots abgehakt und ein weiteres Spiel in den New Territories mit unserer Anwesenheit beehrt. Viel spektakuläres passierte aber nicht mehr und so fanden wir uns am Montag wieder am Flughafen ein. Das Gepäck konnten wir vorher bequem in der Innenstadt einchecken. Als nächstes folgt ein von uns schon auf der letzten Reise besuchtes Land, welches grösser als ganz Europa ist…
Da viele von Euch um mehr Fotos gebeten haben mache ich hiermit mal versuchsweise meine Facebook-Fotos zugänglich. Ich möchte Leute die ich nicht persönlich kenne jedoch bitten mir keine Freundschaftsanfragen zu senden.
Hier die Galerien aus Hong Kong und Macau:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.2639182346860.2153331.1474587722&type=1&l=c9c8cef856
Die weiteren Tage in Hong Kong.
16. November 2011 22:42, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Hong Kong , WR2: Hong Kong ][ (1) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Nach einer geruhsamen Nacht und unseren täglichen Mittagsnudeln in einem der zahlreichen Nudelläden in denen sich die Chinesen schlürfend und schmatzend stärken machten wir uns auf zum Sik Sik Yuen Wong Tai Sin-Tempel an der MTR-Station Wong Tai Sin. Es erwartete uns ein wunderschöner Tempel mit vielen interessanten Details. Hier werden die drei Hauptreligionen Chinas praktiziert. Es sind dies der Buddhismus, der Taoismus und der Konfuzianismus. Rund um den Tempel reihen sich unzählige winzige Wahrsagerstuben, in den man sich die Zukunft voraussagen lassen kann.
Wir entschieden uns für die kostenlose Variante um unsere Glückszahl herauszufinden. Man holt sich erst einmal eine Holztrommel mit etwa 100 kleinen, dünnen Holzstäbchen. Danach kniet man auf ein Kissen vor dem Altar und schüttelt die Trommel solange bis ein Stäbchen herausfällt. Auf diesem steht dann die Glückszahl. David erhielt die 95, ich die 38. Und die 38 sollte mir tatsächlich noch Glück bringen, doch dazu später.
Nur eine MTR-Station entfernt, am Diamond Hill liegt der Nan Lian Garden, eine wunderschöne Parkanlage mit Elementen aus der Tung-Dinastie. Zum Park gehört auch ein vegetarisches Restaurant direkt hinter einem Wasserfall. Im Lotusteich befindet sich ein Turm in typisch chinesischer Bauweise und auf der anderen Strassenseite laden die Nonnen zu einem Besuch im sehenswerten Chi-Lin-Kloster.
Am Abend war schliesslich eines der Highlights Hong Kongs angesagt. Jeden Abend um 20:00 findet die spektakuläre Multimediashow „A Symphony of Lights“ statt. Die laut Guinness Buch der Rekorde grösste regelmässig stattfindende Lichter- und Klangshow der Welt zieht jeden Abend tausende Besucher an die Avenue of Stars an der Hafenpromenade von Tim Sha Tsui. Rund 20 Minuten lang werden 40 Wolkenkratzer am gegenüberliegenden Ufer des Victoria Harbours zu der Musik aus den Lautsprechern in Lichter getaucht. Leider kommt die Show durch die ohnehin schon massive Beleuchtung der Gebäude zu wenig zur Geltung. Sehenswert ist sie aber allemal.
Am Dienstag wurden wir zum ersten Mal mit richtig heftigem Regen geweckt. Da wir am Abend Davids Bruder Simon aus Taiwan erwarteten mussten wir das Hostel wechseln. Wir fuhren also nach Tim Sha Tsui und bezogen eine etwas schönere und obendrein billigere Unterkunft im 15. Stock eines sehr speziellen Hochhauses. Speziell daran war die Tatsache dass sich im Inneren dieses Gebäudes 31 (!) Hostels und Gästehäuser sowie 1 Hotel befinden. Leider gibt es nur 2 Aufzüge, weshalb sich oft lange Schlangen bilden.
Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus Nr. 70 nach Aberdeen, wo sich der frühere Dschunkenhafen befindet. Die modernen Nachfolger namens Sampans stehen inzwischen zu dutzenden eher unspektakulär im Aberdeen Harbour. Geschäftstüchtige Chinesinnen versuchen mit bescheidenem Erfolg Touristen zu einer Rundfahrt in einem der Sampans zu überreden. Die Hauptattraktion des Hafens ist ohne Zweifel das riesige schwimmende Restaurant „Jumbo“, welches vom Ufer mit kostenlosen Zubringerbooten erreicht werden kann. Leider wurde uns die Sicht auf diesen Koloss durch eine grosse Baustelle verwehrt. Das Jumbo brannte übrigens kurz vor seiner Eröffnung nieder und wurde unverzüglich erneut errichtet.
Der Abend wurde damit verbracht auf Simon zu warten, welcher gegen 22:30 auch sichtlich erschöpft erschien. Wir gingen kurz darauf zu Bett, denn für den nächsten Tag hatten wir einiges vor.
Erst nahmen wir die Fähre Nach Wan Chai (2.50 HKD), wo wir auf das Boot (28.40 HKD) nach Lantau Island wechselten. Lantaus Island gehört zu den Outlying Islands und beherbergt den weltweit grössten im Freien stehende Bronzebuddha. Diesen erreichten wir nach einer halbstündigen Busfahrt (17.20 HKD) durch die wunderbar grüne Insel.
Das Wetter spielte auch an diesem Tag nicht mit und so erwartete uns am Fusse des Buddhas eine dicke Nebelsuppe. Man sah kaum die Hand vor Augen geschweige denn den Buddha. Trotzdem kletterten wir die zahlreichen Stufen hinauf, und brachten unseren Wunsch an den wir zur Verfügung hatten. Ich muss nicht erwähnen dass wir uns allesamt besseres Wetter wünschten.
Im Eintrittspreise von 23 HKD (nur für das Innere des Buddhas nötig) war auch eine leckere Mahlzeit inklusive 2 Dessertstückchen und Kaffee in dem zu der Anlage Ngong Ping 360 gehörenden Klosterrestaurant. Wir verzichteten aufgrund des Wetters auf einen Abstecher zum Pfahlbauerdorf Tai O und nahmen den Bus zur MTR in Tung Chung, welche uns zurück zu unserem Hostel brachte.
Für den Abend zogen wir uns elegant an fuhren zum Happy Valley. Dort wo wir vor ein paar Tagen noch Fussball gesehen hatten fand an jenem Abend ein Pferderennen statt. Wir besorgten uns für 100 HKD einen Tourist Badge (mit dem billigsten Eintritt von 10 HKD kann man nicht wetten) und nahmen Platz auf der riesigen Tribüne. Leider waren wir etwas spät dran. Wir trafen eine Abmachung dass der Gewinn in Bier angelegt wird und begaben uns zu den Wettschaltern.
Im 6. Von 8 Rennen tippten wir natürlich unsere Glückszahlen. Da ich die 38 hatte setzte ich auf die Kandidaten 3 und 8, David auf die 9 und die 5. Und siehe da: Die 3 gewann überraschend und die 9 wurde zweiter. Ich holte meinen Gewinn von 221 HKD ab und schon waren die ersten Bierchen bezahlt. Im 7. Rennen wurde mein Gaul im Photo Finish geschlagen. Es blieben noch 50 HKD übrig und die wurden auf alles oder nichts gesetzt, leider ohne Erfolg. Wir hatten jedoch unseren Spass und ausser dem Eintritt kaum Kosten.
Nach dem Rennen ging es mit dem Bus nach Wan Chai, dem berüchtigten Ausgehviertel der Stadt. An den Nutten vorbei zogen wir zum ersten Pub. Die Preise schockierten uns ein wenig, zahlte man doch 60 HKD für ein Pint. Im zweiten Pub liessen wir uns schliesslich nieder, trafen eine Menge Leute und liessen es bis früh am Morgen so richtig krachen.
Hong Kong: Endlich wieder in Asien!
07. November 2011 04:48, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Hong Kong , WR2: Hong Kong ][ (3) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Mit British Airways ging es erst einmal nach London-Heathrow. Rein theoretisch wäre es trotz separaten Buchungen und Airlines möglich gewesen unser Gepäck in Heathrow durchlaufen zu lassen, jedoch scheiterte dies daran dass wir die Flugnummer nicht notiert hatten. Der Flug startete in Basel rund 10 Minuten zu früh, doch die Zeit wurde wieder verloren da wir wegen Kapazitätsproblemen etwa eine halbe Stunde über London kreisen durften.
Leider mussten wir unser Gepäck nach der Ankunft im brandneuen Terminal des grössten Flughafens Europas entgegennehmen und wurden es erst gegen Abend wieder los. Somit wurde leider nichts aus dem Ausflug in die Innenstadt und wir durften die 10 Stunden Wartezeit im gemütlichen Pub „Eight Bells“ im Flughafen verbringen. Immerhin gab es hier eine gute Auswahl an lokalen Ales und britischen Speisen zu sehr vernünftigen Preisen. Für etwas hat man ja eine Kreditkarte.
Nun folgte ein Langstreckenflug mit Qantas. Noch ein paar Tage zuvor wussten wir nicht ob dieser Flug tatsächlich durchgeführt wird, da die australische Airline den Flugbetrieb wegen Differenzen mit dem Personal komplett einstellte. Ein Arbeitsgericht zwang „The Spirit of Australia“ aber wieder in die Lüfte und so brachte uns eine Boeing 747 (die erste auf meinem 106. Flug!) innert 12 Stunden sicher nach Asien.
In Hong Kong angekommen mussten wir erst einmal mit dem Airport Express in die Innenstadt. 180 HKD (1 Schweizer Franken = ca. 8.7 Hong Kong Dollars) kostete die Karte Hin- und zurück. Die Fahrt dauerte 24 Minuten. Mit der MTR (hier ist die aufladbare Octopus Card Gold wert) ging es weiter zur Station Causeway Bay, wo unmittelbar neben dem Ausgang unser Hostel liegt. Das Zimmer ist klein, aber das wundert bei den horrenden Mietpreisen in Hong Kong niemanden. Über die Sauberkeit können wir uns weder im Hostel noch im Rest der Stadt beklagen.
Da wir wieder mal über einige Zeitzonen geflogen waren hatten wir den Freitag komplett verpasst, weshalb wir erst einmal schlafen gingen. Am Samstag wurde dann die Gegend um unser Hostel in Augenschein genommen. Wir hatten uns wirklich eine Toplage ausgesucht. Es ist unglaublich wieviele Menschen in diesem kleinen Stadtstaat (Hong Kong ist eine Sonderverwaltungszone von China) leben. Hier gibt es Hochhäuser soweit das Auge reicht.
Als erstes besuchten wir den Lebensmittelmarkt, wo es eine riesige Auswahl exotischer Lebensmittel gab. So auch grosse abgetrennte Thunfischköpfe welche sich aber noch munter auf dem Tisch bewegten. Es folgte ein Gang zum Vogelmarkt, wo die Chinesen ihre liebsten Haustiere kaufen. Gleich daneben gab es noch den weniger interessanten Blumenmarkt, welcher sich direkt vor dem Mong Kok-Stadion befindet.
Fussball, Hong Kong, Hong Kong - Shanghai Inter Club
Championship, neuer Ground und Länderpunkt
05.11.11 Tai Po FC - Shanghai East Asia FC
2:3 (1:2), ca. 5'000 Zuschauer, Mong Kok Stadium, Hong Kong
Dieses eben erst frische renovierte Stadion dient gelegentlich sogar der Nationalmannschaft für Länderspiele. Auch wir gönnten uns ein internationales Spiel. Jedes Jahr treten in der Hong Kong – Shanghai Interclub Championship 2 Verteter der beiden Provinzen in Hin- und Rückspiel gegeneinander an. Die Eintrittskarte gab es für 60 HKD, dazu bekam man einen Schal, einen Kugelschreiber und 3 Eintrittskarten für die kommenden Spiele kostenlos dazu.
Rund 5‘000 Zuschauer fanden sich im hübschen Stadion ein. Gäste waren keine erkennbar. Stimmung war kaum welche vorhanden, nur bei den 2 Toren des Gastgebers wurde es etwas laut. Die Gäste aus Festlandchina konnten das Spiel trotz 2 roten Karten mit 3:2 für sich entscheiden. Die Qualität des Spieles war aber nicht von schlechten Eltern.
Fussball, Hong Kong, 2. Division, neuer Ground
05.11.11 Hong Kong FC - Yuen Long District SA
5:0 (1:0), ca. 100 Zuschauer, HKFC Ground, Hong Kong
Nach einem leckeren Essen und einem Zwischenstopp im Hostel liefen wir die wenigen Meter zur riesigen Pferderennbahn im Happy Valley. Im Rund der Rennbahn befindet sich der Hong Kong FC Ground, die wohl edelste Sportanlage die ich je gesehen habe. Man kommt sich total fehl am Platz vor, da vor dem Eingang nur Luxuskarossen stehen. Hier treffen sich fast ausschliesslich reiche Briten zu Sport, Tee und Bier. Letzteres blieb uns wegen fehlender Membercard verwehrt.
Im Stadion fand bei unserer Ankunft noch ein Rugbyspiel statt. Als dieses beendet war verliessen 90% der Zuschauer das Stadion und für das Zweitligaspiel blieben gerade noch etwa 100 Nasen übrig. Eintritt muss in den unteren Ligen keiner bezahlt werden. Das Spiel endete mit einem klaren 5:0-Sieg für die körperlich überlegenen Briten.
Zurück ging es wieder zu Fuss über den Time Square, einem Platz unweit des Hostels. Die Atmosphäre die hier abends herrscht kann man höchstens noch mit Japan vergleichen. Abertausende Menschen drängen sich durch die von der Neonreklame hell erleuchteten Strassen. Man riecht den Duft von fremden Speisen und fragt sieht ständig neue unglaubliche Dinge. Endlich bin ich wieder in Asien.
Was einem in Hong Kong extrem auffällt ist die Angst vor Krankheiten. Bereits am Flughafen wurde unsere Körpertemperatur gemessen. Schriftzüge erinnern ständig daran dass man bei einer Erkältung eine Maske tragen soll, Knöpfe in den Aufzügen werden alle 2 Stunden desinfiziert und bei den Handläufen der Rolltreppen geschieht dies ohnehin automatisch.
Fussball, Hong Kong, 2. Division, neuer Ground
06.11.11 Hong Kong Rangers FC – South District R&S
1:1 (0:0), ca. 100 Zuschauer, Kwai Chung Sports Ground, Hong Kong
Am Sonntag war gleich noch ein Spiel an der Reihe. Wieder zweite Liga, aber dieses Mal in den New Territories weit ausserhalb des Zentrums. Unweit der MTR-Station Kwai Fong, direkt hinter einem riesigen Einkaufszentrum befand sich der Kwai Chung Sports Ground. Erneut ein ansprechendes Stadion und wiederum ein britisches Team (nach den ungeliebten Rangers aus Glasgow benannt), in dem aber dieses Mal fast ausschliesslich Einheimische spielten. Mehr gibt es zu dem Spiel nicht zu erwähnen.
Vor dem Spiel wunderten wir uns erst einmal warum die Strassen voller Kopftuchträgerinnen waren. Der Reiseführer gab Auskunft. Jeden Sonntag treffen sich zehntausende philippinische und indonesische Hausmädchen zu einem riesigen Picknick im Victoria Park oder am Staue Square. Jeder freie Platz wird in Beschlag genommen. Als Europäer kommt man sich beim Gang durch die Menschenmengen vor wie Gargamel im Schlumpfenland, denn kaum eine der Mädchen ist über 1.60 Meter.
Nach dem Spiel nahmen wir die Metro zur Central Station. Auch hier wieder Philippinas ohne Ende. Wir marschierten wenige hundert Meter den Hügel hoch und fanden uns an der Talstation der Peak Tram wieder. Leider waren wir nicht die einzigen die auf den Peak wollten, so mussten wir etwa eine Stunde anstehen. Der Peak ist die Hügelregion direkt über der Stadt und mit 552 Metern die höchste Erhebung Hong Kongs. Hinauf gelangt man für 40 HKD (return) mit der nostalgischen Peak Tram, welche von der Bauart zwar ein Tram ist, jedoch mit 51% Steigung. 1989 wurde die Anlage von der Schweizer Firma Von Roll automatisiert.
Bei der Ankunft auf dem Peak erwartet einen als erstes ein riesiger Konsumtempel, der Peak Tower. Wir genossen erst einmal die herrliche Aussicht bei Tageslicht, eher wir uns in einem der unzähligen Restaurants eine Stärkung gönnten. Nach Einbruch der Dunkelheit war das Panorama noch viel eindrucksvoller. Das Lichtermeer der Stadt ist schlicht überwältigend.
Nun bleibt uns noch genau eine Woche bis zum Weiterflug. Die weiteren Erlebnisse lest Ihr im nächsten Blog.
Via Salvador vorübergehend nach Hause.
05. November 2011 00:22, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Brasilien , WR2: Brasilien ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Manchmal verlässt auch mich die Motivation einen Blogeintrag zu schreiben. So kommt es dass ich seit dem letzten Eintrag bereits eine Woche im Strandparadies Salvador do Bahia, einen Krankenhausbesuch, einen Heimflug sowie eine Woche Urlaub in der kalten Schweiz hinter mir habe.
Von Rio de Janeiro brachte mich die brasilianische Billigairline GOL (und wieder taucht dieser Name auf) für rund 80 USD nach Salvador im Bundesstaat Bahia. Der Service an Bord war für einen Billigflieger unüblich, gab es doch sogar Snacks und Getränke umsonst. Auch der Rucksack durfte kostenlos mitfliegen.
Etwas Verwirrung gab es nach der Ankunft mit der Zeitumstellung, denn die Angaben der Airline stimmten nicht. Auch später noch gab es in Salvador immer 2 verschiedene Zeiten. Dies weil die Regierung des Bundesstaates dieses Jahr kurzfristig entschlossen hatte bei der Zeitumstellung mitzumachen. Offenbar vergass man aber die Bevölkerung darüber zu informieren.
In Salvador machte ich mich mit dem Flughafenbus kurz vor Mitternacht auf ins Zentrum. Die Fahrt kostete 3 BRS und der Fahrer lud mich freundlicherweise fast vor dem Hostel ab. Offenbar hatte er aufgrund des tobenden Sturmes Mitleid mit mir. Auch in Salvador sah ich nur selten die Sonne.


Selen hatte ein paar Wochen zuvor einen ähnlichen Unfall und hatte sich dabei den Fuss gebrochen. Sie brachte mich auch gleich zum englischsprechenden Arzt ihres Vetrauens. Obwohl er meinte dass es wohl nur eine starke Prellung der Wirbelsäule sei bestand ich auf Röntgenbilder. Diese schlossen einen Bruch zum Glück aus. Die ganze Prozedur inklusive Medikamente kostete mich rund 180 BRS.
Fussball, Brasilien Série A, neuer Ground
23.10.11 Esporte Clube Bahia - CR Vasco da Gama
0:2 (0:1), 32'117 Zuschauer (ausverkauft), Estádio Roberto Santos, Salvador
Am Sonntag war ein letztes Mal Fussball angesagt. Einer der beiden grossen Vereine Salvadors spielte gegen CR Vasco da Gama, welche sich grosse Hoffnungen auf den Meistertitel machen duften. Daher wurden im Vorverkauf überdurchschnittlich viele Tickets abgesetzt, es war also mit vollem Haus zu rechnen.
Zusammen mit Larry, einem fussballbegeisterten Brasilianer nahm ich den Bus zum Pituaçu-Park, hinter welchem das Estádio Roberto Santos steht. Hier trägt der EC Bahia seine Heimspiele aus nachdem das eigene Fonte Nova-Stadion während der Aufstiegsfeier 2007 teilweise eingestürzt war. 7 Menschen kamen damals ums Leben. Nun wird für die Fussball-Weltmeisterschaft 2014 eine neue Arena an derselben Stelle gebaut.
Wir besorgten uns die beinahe letzten Tickets zum offiziellen Preis von 30 BRS und gönnten uns im Village vor dem Stadion bei bestem Wetter ein paar kühle Cervejas. Die Händler boten sich was die Preise angeht fast gegenseitig in den Ruin. Auch im Stadion gab es zum ersten Mal alkoholhaltiges Bier (zumindest legal).
Das Spiel war sicher nicht das ansehnlichste der Reise, doch die Atmosphäre im rappelvollen Oval war schon ganz eindrücklich. Das Stadion war auch einer Seite geöffnet und bot einen super Blick auf den Park den man schon fast als Regenwald bezeichnen könnte. Das Spiel endete mit 0:2 für die Gäste aus Rio de Janeiro, welche mit rund 5‘000 Fans angereist waren.
Am Dienstagabend fand in der Altstadt von Salvador, in Pelourinho, eine Strassenparty statt. Diese durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Unterhalb einer grossen Treppe spielte eine Reggae-Band und auf der Treppe tanzten die Leute. Dazu gabs Caipirinha und Fleisch vom Spiess.


Kurz vor der Grenze geschah jedoch das unfassbare: Zwei Zöllner fragten mich was ich denn so in Brasilien eingekauft hätte. Ich antwortete wahrheitsgetreu dass ich nur ein Kilogramm Mate-Tee dabei hätte, welcher in der Schweiz und in Deutschland ganz legal in allen Teeläden und Supermärkten erhältlich ist. Nun ja, der ausführende Arm der Staatsgewalt wusste es natürlich wieder mal besser, schleppte mich wie einen Schwerverbrecher durch den ganzen Zug und verpasste mir eine Anzeige wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz! Grund: Es handle sich dabei um illegalen Coca-Tee. Sie seien seit 25 Jahren im Amt und wissen wie ein Coca-Blatt aussehe. Dass das angebliche Coca-Blatt auf der Packung aber ein Mate-Blatt war wollten die beiden Herren partout nicht einsehen. Nun wird die Anzeige selbstverständlich fallengelassen, aber der Tee ist weg (ich könnte ihn in Basel abholen…).
Am Badischen Bahnhof in Basel stand mein Vater auch schon und brachte mich nach Hause. Es folgte eine Woche Erholung bei meinen Eltern, ein Wiedersehen mit meinem Bruder und der allnächtliche Kampf mit unseren 2 Katzen um die Vorherrschaft auf dem Bettsofa. Natürlich nutzte ich die Zeit auch meinen Rucksack zu entrümpeln und ein paar Dinge nachzukaufen. Von 23kg beim Start der Reise im Jahre 2008 über 16kg vor Beginn dieser Reise hatte ich meinen Rucksack nun auf 11kg schrumpfen lassen.
Gestern war bereits wieder die Fahrt zum Flughafen angesagt. Im Zug von Lenzburg nach Basel traf ich mich mit David, meinem „Wingman“ für die kommenden 5 Monate. Wohin uns unsere Reise dieses Mal führt lest Ihr im nächsten Blog…
Dies sollte übrigens der letzte Eintrag mit abgeschnittenen Bildern sein. Ich werde die Bilder wohl in Zukunft wieder mit Picasa verlinken. Leider werden sie dann etwas kleiner.
Viel Regen an der Copacabana.
20. Oktober 2011 18:15, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Brasilien , WR2: Brasilien ][ (1) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Am Samstag hiess es Abschied nehmen von Daniel und dem Luxusleben in São Paulo. Vom riesigen Busbahnhof Tiète ging es für 85 BRS weiter nach Rio de Janeiro. Auf die Minute 6 Stunden brauchte der bequeme Bus für diese Strecke. Trotzdem war ich als in Rio ankam so erschöpft dass ich ein Taxi zum Hostel nahm. 51 BRS wollte man beim ersten, 30 BRS dann beim zweiten Taxistand. Als würde er jeden Tag dorthin fahren fand mein Chauffeur mein Hostel am anderen Ende der Stadt.
Die Unterkunft namens Cabana Copa (35 BRS pro Nacht) liegt wie der Name verrät am weltberühmten Strand im Stadtviertel Copacabana. Rund 5 Minuten dauert der Fussmarsch vom Hostel zu dem langen Sandstreifen wo sich normalerweise die braungebrannten Bikinischönheiten tummeln. Mit Betonung auf normalerweise, denn mein Aufenthalt in Rio de Janeiro wurde fast durchgängig durch Regen getrübt.

Im Schlafraum meines Hostels wurde ich plötzlich von einem meiner Mitbewohner angesprochen. Er meinte ich sei doch auch Schweizer, ich müsse der Stecki sein. Ich war verwundert und er offenbarte mir dass er Leser dieses Blogs sei und mich wieder erkannt hatte. Ja, die Welt ist eben doch klein.
Der Morgen lief in Rio jeden Tag gleich ab: Erst wachte ich früh auf weil mein Rücken sich nicht mit den miserablen Betten anfreunden konnte, dann wurde gleich mal das riesige Frühstücksbuffet in Beschlag genommen. Dieses war für ein unabhängiges Hostel einzigartig. Auch wurde nicht jeden Tag dasselbe serviert und die Kuchen und Pancakes waren handgemacht.
Nach der Dusche und dem wichtigsten aus dem weltweiten Web wurde schliesslich die Saftbar an der Ecke aufgesucht, wo es für 4 BRS eine riesige Auswahl an Vitaminbomben gab. Auch Anabolika- und Proteinshakes für die örtlichen Muskelpakete standen auf der Karte.
Fussball, Brasilien Série A, neuer Ground
16.10.11 Botafogo FR – Clube Atlético Paranaense
2:0 (1:0), 24'572 Zuschauer, Estádio Olímpico João Havelange, Rio de Janeiro
Am Sonntag fuhr ich mit Patrick (dem Schweizer) zum Estádio Olímpico João Havelange, welches momentan für mehrere Vereine als Ersatz für das riesige, sich wegen der WM 2014 im Umbau befindende Estádio do Maracanã herhalten muss. Dieses war leicht mit Metro und Vorortszug (Kombikarte 4.20 BRS) erreichbar. An den Kassen gab es noch massenhaft Eintrittskarten zum Preis von 30 BRS, was wohl in Brasilien der Standard ist. Wir gönnten uns ein paar Cervejas und schon sassen wir auf der Tribüne des angeblich modernsten Stadion Lateinamerikas (denselben Satz hatte ich in Costa Rica auch mal gelesen).
Das Stadion war mit rund 24‘000 Zuschauern etwa zur Hälfte gefüllt. Von den Gästen war kaum jemand zu sehen. Die Stimmung hielt sich nicht zuletzt aufgrund des Regens im Rahmen. Botafogo, eines der 4 grossen Teams aus der Stadt am Zuckerhut konnte die Partie schliesslich mit 2:0 für sich entscheiden.
Der Montag wurde mehrheitlich damit verbracht das Viertel Copacabana auszukundschaften und später die süsse chilenische Bardame Paz im Hostel zu unterhalten. Schliesslich regnete es wieder mal und die meisten Gäste sassen oben im Fernsehraum. Dort kam es übrigens ab und zu vor dass man Besuch von den winzigen Äffchen des angrenzenden Parks Besuch bekam. Insbesondere wenn man etwas zu Essen hatte konnte man des Affen bester Freund werden.
Am Dienstag hatte Petrus dann endlich Erbarmen mit mir. Vielleicht weil ich vorhatte einen seiner Mitbewohner zu besuchen. Mit dem Bus 583 (2.60 BRS) fuhr ich nämlich zum Corcovada, dem hohen Hügel auf welche die riesige Christus-Statue (Cristo Redentor) steht. An der Talstation redeten dutzende Taxifahrer auf mich ein, denn man kann auch mit dem Auto bis ganz nach oben fahren. Hier muss man vorsichtig sein, da man oben trotzdem noch Eintritt zahlen muss.




Ich zog es vor mit der nostalgischen Zahnradbahn den Gipfel zu erklimmen. Für 43 BRS erstand ich ein Ticket für die rund 20-minütige Fahrt inklusive dem Eintritt. Dann stand sie vor mir, die riesige Statue des angeblichen Erlösers (Kirche ist ja nicht so mein Ding). Ich muss sagen, das Teil sieht schon gewaltig aus. Zwischen 2000 und 2003, also ungefähr 100 Jahre nach dem Bau wurde die ganze Anlage generalsaniert, wovon allerdings schon wieder nicht mehr viel zu sehen ist. Nur die Statue selber sieht aus als hätte man sie eben erst hingestellt.
Noch eindrucksvoller ist aber die Aussicht welche man über Rio hat. Man hat einen tollen Blick über Copacabana, Ipanema, den Jockey Club, das Estádio do Maracanã und natürlich auf den Zuckerhut, den zweiten berühmten Berg Rios. Überraschenderweise konnte ich von oben gerade mal 2 Fussballstadien ausmachen, der Rest scheint wohl gut versteckt oder weiter ausserhalb zu liegen.
Der Abend wurde wieder mit Paz verbracht und da die Bar um 22:30 schloss wurde zu Schweizer Zeit auf meinen Geburtstag angestossen (den letzten vor der grossen 3). Man muss auch mal flexibel sein. Das brasilianische Bier ist übrigens höchstens Durchschnitt, doch wo auf der Welt gibt es besseren Caipirinha (und dazu noch in so vielen Ausführungen)?

Am Mittwoch musste ich um Mittag auschecken und fuhr noch einmal etwas stadteinwärts, nämlich nach Botafogo. Hier gibt es eine kleine Strandpromenade und ein riesiges Shoppingcenter. Anschliessend wurde den Äffchen tschüss gesagt und schon sass ich im Bus zum Flughafen, mit welchem man sich für 9 BRS durch den Feierabendverkehr quälen durfte.
Nun sitze ich im Terminal 1 des Internationalen Flughafens Galeão und warte auf meine Maschine der Billigairline Gol. Gol scheint im fussballverückten Brasilien übrigens eine beliebte Bezeichnung für Produkte und Einrichtungen zu sein. Unzählige Bars und Imbissbuden tragen den Namen und statt des Volkswagen Golf verkauft man hier ein bei uns nicht erhältliches Modell welches eben diesen Namen trägt.
So, das wars aus Rio de Janeiro. Nun geht’s weiter zur vorläufig letzten Station vor dem Heimflug. Da auch dieser Ort für seine Strände berühmt ist hoffe ich dort etwas mehr Wetterglück zu haben. Doch auch dann müsst Ihr nicht auf die Berichte hier verzichten, die Reise geht ja noch rund 5 Monate weiter.




