Yverdon-Sport FC - FC Gossau
11. März 2010 12:48, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Schweiz ][ (2) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Fussball, Schweiz, Challenge League
06.03.10 Yverdon Sport FC - FC
Gossau
0:1 (0:1), 680 Zuschauer, Stade Municipale, Yverdon-les-Bains


FC Wohlen - SC Kriens / FC Baden - FC Wangen bei Olten
01. März 2010 13:06, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Schweiz ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Fussball, Schweiz, Challenge League
20.02.10 FC Wohlen - SC Kriens
2:1
(0:1), 850 Zuschauer, Sportzentrum Niedermatten, Wohlen


Fussball, Schweiz, Testspiel, neuer Ground
24.02.10 FC Baden - FC
Wangen b. Olten
1:1 (0:0), ca. 25 Zuschauer, Sportplatz Wasserwändi,
Gränichen

Fussball und Sightseeing in Lissabon.
01. März 2010 12:52, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Portugal ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Pünktlich hob der orange Vogel der Britischen Billigairline dann auch Richtung Iberien ab. Gerade einmal 101 Sfr. kosteten mich Hin- und Rückflug. Ok, die Deutschen Kollegen werden hier von Wucher sprechen, doch für Schweizer Verhältnisse ist dies allemal ein Schnäppchen.
In Lissabon gelandet versuchte ich als erstes eine 3-Tageskarte für die Carris, das öffentliche Transportsystem Lissabons zu bekommen. Da die Schalter am Flughafen aber nicht geöffnet hatten musste ich mir zuerst eine Einzelfahrkarte (1.40 Euro) beim Buschauffeur lösen, um dann an der U-Bahnstation das gewünschte Ticket (11.10 Euro) zusätzlich zu erwerben.

Nachdem mein Hostel, das Lisbon Chill Out Hostel (10 Euro pro Nacht im Schlafsaal, bekam jedoch ein Einzelzimmer) nahe der Praça Marquês de Pombal, bezogen wurde, offerierte mir der Besitzer bereits zur Ankunft ein Frühstück. Danach ging es erst einmal Richtung Innenstadt, um ein wenig das Zentrum zu erkunden. Sehenswürdigkeiten gibt es in Lissabon viele, auch das gesamte Stadtbild rechtfertigt einen Besuch in der Portugiesischen Hauptstadt.
Fussball, Portugal, Segunda Dívísão Portuguesa, neuer Ground und
Länderpunkt
07.02.10 Atlético Clube de Portugal - Club Oriental
Lisboa
0:0 (0:0), ca. 600 Zuschauer, Estádio da Tapadinha, Lisboa
Am frühen Nachmittag fuhr ich per Bus in den Stadtteil Alcântara. Hier, direkt an der mächtigen Ponte 25 de Abril, der Strassen- und Bahnbrücke über den Tejo, liegt das Estádio da Tapadinha, die Heimat des Atlético Clube de Portugal, welcher sein Dasein in der dritthöchsten Spielklasse des Landes fristet. Der Gegner hiess an diesem Tage Club Oriental Lisboa. Richtig, somit handelt es sich bei dem Spiel um ein kleines Lissaboner Derby. Natürlich konnten zu dem Spiel keine riesigen Menschenmassen erwartet werden, doch die Zuschauerzahl lag mit gut 600 höher als erwartet.

Das Spiel war unglaublich spannend, endete jedoch trotzdem torlos. Fantechnisch gibt es leider kaum etwas zu berichten. Während der Pause konnte ich an einem Verpflegungsstand ein eher weniger Iberisch aussehendes Päärchen erblicken, welche hoppertypisch mit Rucksäcken ausgestattet waren. Leider wurde dann auch gleich das Spiel wieder angepfiffen und ich verlor die beiden aus den Augen.
Nach dem Spiel zog ich den Rückzug ins Hostel an, wo der Abend mit dem Franzosen Stéphane bei Bordeaux, Camembert und 2 schon fast nostalgischen DVD's aus dem Angebot des Hostels verbracht wurde.
Am nächsten Morgen hatte ich keine Eile. In Ruhe wurde gefrühstückt, etwas im Internet gesurft, Pstkarten geschrieben und schliesslich via Innenstadt der Weg nach Santa Maria de Belém, einem wunderschönen, westlichen Stadteil Lissabons angetreten. In Bélem, wie das Viertel im Volksmund genannt wird, gibt es weitere Sehenswürdigkeiten wie das Kloster Mosteiro dos Jerónimos, den Padrão dos Descobrimentos (ein Denkmal zu Ehren der Portugiesischen Seefahrer) und natürlich dem berühmten Torre de Belém. Ausserdem gibt es hier eine kleine Pasteleria, die Fábrica dos Pasteis de Belém, welche als einzige weltweit die Original Pasteis de Belém, eine Art Puddingtörtchen mit Zucker und Zimt obendrauf herstellen darf. Die 90 Cent welche pro Stück verlangt werden lohne sich durchaus.



Ach ja, Fussball wurde in Belém auch noch gespielt. Nachdem ich in einer Kneipe nahe des Estádio do Restelo Schutz vor dem heftigen Wolkenbruch gefunden hatte, traf ich vor dem Stadioneingang das Pärchen vom Vortag. Ich sprach sie an und wie erwartet stellte sich heraus dass es sich um Deutsche Hopper handelte, genauer um Henning und Melanie aus Paderborn. Zusammen wurde schliesslich das Stadion betreten und ausführlich geplaudert.
Fussball, Portugal, Liga Sagres, neuer Ground
08.02.10 Clube de
Futbol Os Belenenses - Sporting Clube de Braga
1:3 (0:1), 1'812
Zuschauer, Estádio do Restelo, Lisboa
Bei diesem Montagsfernsehspiel handelte es sich um die trostlose Erstligapartie zwischen dem abstiegsbedrohten Clube de Futbol Os Belenenses und dem Titelanwärter Sporting Clube de Braga.
Braga war mit weit über 500 lautstarken (und leicht aggressiven) Fans angereist. Belenenses konnte immerhin durch ein kleines Fangrüppchen und eine Art Guggenmusik gefallen. Ansonsten verliefen sich nicht viele Zuschauer an diesem tristen Abend im 32'500 Zuschauer fassenden Rund. Offiziell waren es 1'812.
Kurz nach Spielbeginn erhielt ein Spieler von Braga für 2 Fouls innerhalb weniger Sekunden 2 Mal die gelbe und somit die rote Karte. Obwohl die Gäste deshalb fast das ganze Spiel in Unterzahl bestritten gingen sie am Ende mit einem 3:1-Sieg vom Platz und dürfen weiterhin vom Titel träumen.


Nach dem Spiel brachten mich Henning und Melanie im Mietwagen zurück ins Zentrum, ehe ich mich nach einem kleinen Snack ins Hostel zurückzog.
Am nächsten Morgen fuhr ich in aller Ruhe zum Flughafen, um gleich bei der Ankunft eine Hiobsbotschaft zu erfahren. Da mein Flieger in Basel Probleme mit der Beleuchtung hatte, musste zuerst auf den Flug von London nach Genf gewartet werden, die Maschine dann leer nach Basel und schliesslich nach Lissabon geflogen werden. Das Resultat: Eine verspätete Ankunft von über 4 Stunden und eine weitere Stunde Warten auf dem Rollfeld. Immerhin weiss ich nun wie das Verspätungsmenu von Easy Jet schmeckt, und hoffe wirklich es nie mehr serviert zu bekommen.

Irgendwann wurde Basel dann doch noch erreicht. Mein Auto stand immer noch unversehrt in Saint-Louis, musste jedoch erst einmal vom Schnee befreit werden. Mit einem längst überfälligen Länderpunkt in der Tasche konnte nun endlich die Heimfahrt angetreten werden. Portugal, ich komme ganz bestimmt wieder.
Ein Ausflug an den Arsch der Welt.
23. Februar 2010 10:09, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Deutschland ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Am heutigen Tage sollte endlich die 1. Deutsche Bundesliga komplettiert werden. Wie bei vielen Hoppern vor mir wurde dafür die 2009 fertiggestellte Rhein-Neckar Arena in Sinsheim-Süd auserkoren. Doch dorthin war es ein langer Weg.
Noch ehe mein Urlaub richtig begonnen hatte setze ich mich frühmorgens ins Auto Richtung Basel, wo ich in der Nähe des Badischen Bahnhofs vergeblich einen kostenfreien Parkplatz suchte (an einem Sonntag wäre dies dank blauen Zonen kein Problem). Ohne lange zu überlegen passierte ich die Grenze und wurde schliesslich am Bahnhof in Weil am Rhein fündig. Nachdem ich das Baden-Württemberg-Ticket für 20 Euro gelöste hatte suchte ich erst einmal etwas zum Frühstück. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen um 6:30 am Morgen. Auf dem Marktplatz wurde ich schliesslich fündig. Beim Metzgerwagen gab es leckere Wurst und Fleischkäse, beim Bäckerwagen wurde diese freundlicherweise auch gleich ins Brötchen gepackt. Nun konnte die Reise beginnen.
Die Deutsche Bahn führte mich in Regionalzügen via Offenburg, Karlsruhe und Eppingen nach Sinsheim, der zweitgrössten Stadt des Rhein-Neckar-Kreises. Am Hauptbahnhof hatte sich bereits ordentlich Polizei versammelt, und nebenan im "Mainstation" warteten die Fans der TSG auf die Ankunft der Gäste aus Niedersachsen.
Nachdem zwei Züge mit Hannoveranern eingetroffen waren kam es kurz zu eingen Pöbeleien, doch innert wenigen Minuten waren die Gäste in die Extrabusse zur nahegelegenen Arena verfrachtet. In einem der beiden Züge waren auch Jörg und Julian aus Paderborn, welche, wie könnte es anders sein, heute ebenfall das Ziel hatten die Liga zu vervollständigen. Zu dritt setzten wir uns also noch ein wenig in die Kneipe, ehe auch wir Richtung Stadion aufbrachen.
Die Rhein-Neckar-Arena, welche sich direkt neben dem Technikmuseum befindet, wurde von Mäzen Dietmar Hopp finanziert, ohne den die Hoffenheimer wohl immer noch in den Tiefen des Badischen Fussballverbandes herumkicken würden. Die Tatsache dass der Erfolg hier einzig und allein auf Geld basiert macht die TSG im restlichen Deutschland und auch bei uns alles andere als beliebt.
Fussball, Deutschland, 1. Bundesliga, neuer Ground
06.02.10 TSG 1899
Hoffenheim - Hannover 96
2:1 (2:0), 28'100 Zuschauer, Rhein-Neckar
Arena, Sinsheim
Jörg und Julian zogen es vor das Spiel von den Sitzplätzen zu verfolgen, ich bewegte mich in Richtung Gästeblock (die Karte dafür wurden mir von Harza im Vorfeld besorgt, besten Dank hierfür), wo mich mit der Groundhoppinglegende Linke aus dem schönen Pattensen verabredet hatte. Das ganze Spiel über wurden Erlebnisse ausgetauscht, so dass die miserable Leistung der abstiegsgefährdeten Hannoveranern zumindest für mich nebensächlich wurde. Nach einem 0:2 Rückstand zur Pause gelang den "Roten" zwar noch ein Tor, doch einmal mehr gab es keine Punkte und der Frust der Fans im etwa halbvollen Gästeblock staute sich wieder ein Bisschen mehr auf.


Nach dem Spiel gabe es ein letztes Bierchen mit Linke, ehe mich die Bahn auf dem selben Weg zurückbringen sollte. Dies tat sie eigentlich auch, nur dauerte es dieses mal gute zwei Stunden länger, da kurz vor Basel anscheinend Personen auf dem Gleis gesichtet wurden, weshalb der Zug während eben dieser Zeit im Bahnhof Müllheim stehen blieb. Das Angebot der Bahn immerhin den danebenstehenden ICE nach Basel benutzen zu dürfen brachte mir wenig, da mein Auto ja in Weil am Rhein stand, wo dieser nicht anhält.
Irgendwann am frühen Morgen erreichte ich schliesslich doch noch den gewünschten Bahnhof und wollte als erstes mein Gefährt nach Frankreich bewegen. Kurz nach der Grenze wurde ich von der französischen Polizei gestoppt. Nachdem ich einmal ins Röhrchen blasen musste, das Display 0.0 Promille anzeigte und ich meine Papiere zurückerhalten hatte konnte endlich der Ortsteil Neuweg der Grenzstadt Saint Louis angesteuert werden, wo ich mein Auto jeweils abstelle wenn ich die teuren Tarife am Euro Airport Basel-Mulhouse umgehen will. Dank der Deutschen Bahn blieben mir also noch gerade mal zwei Stunden Schlaf im Auto, denn um 7:05 sollte mein Flug in den Süden abheheben...
Illzach Modenheim AS - Saint-Louis Neuweg FC
02. Februar 2010 10:43, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Frankreich ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Fussball, Frankreich, CFA 2, neuer Ground
30.01.10 Illzach Modenheim
AS - Saint-Louis Neuweg FC
1:1 (0:1), ca. 100 Zuschauer, Stade Joseph
Biechlin, Illzach
Am Samstag sollte wieder einmal das nahegelegene Gallien mit einem Besuch beehrt werden. Ein anfänglich geplanter Doppler fiel den Schneemengen zum Opfer.
Der St-Louis Neuweg FC durfte an jenem Tag bereits zum zweiten Mal innerhalb einer Woche nach Illzach reisen. Exakt sieben Tage zuvor verlor man im selben Stadion im Französischen Pokal knapp gegen den Erstligisten FC Sochaux-Montbéliard.
Ein Allesfahrer-Ehepaar (beide schon lange pensioniert) unterhielten mich während des gesamten Spieles und weihten mich in die Geheimnisse der 5. französischen Spielklasse ein. Empfehlenswert war auch (wie so oft in Frankreich) der hausgemachte "Vin chaud", der Glühwein im Stadion.
Das Spiel war ziemlich unterhaltsam, die Schiedsrichterleistung befand sich jedoch in etwa auf dem Niveau des Thermometers.Die Gäste führten zur Pause mit 1:0, mussten aber kurz vor dem Schlusspfiff doch noch den Ausgleich hinnehmen. Fantechnisch gab es ausser ein paar Anfeuerungsrufen nichts beobachten. Bei rund 100 Zuschauern auch nicht wirklich überraschend.



Die grosse Reise - Mit Tuk-Tuk und Fahrrad um die Welt
21. Januar 2010 10:33, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Allgemein ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Gerne möchte ich Euch auf ein fantastische Multimediashow hinweisen, welche ich gestern Abend in Buchs / AG besucht habe. Die Show (ein Vortrag mit Dia- und Videoeinblendungen) findet noch an verschiedenen Orten in der Schweiz und später wohl auch wieder in Deutschland und Österreich statt. Der Eintritt kostet 26 Sfr. und ist jeden Rappen wert. Da bisher alle Shows mehr oder weniger ausverkauft waren empfiehlt sich der Vorverkauf (gleichbedeutend mit reservierten Plätzen in den vorderen Reihen).
Mehr Infos, Vorverkauf und einen Trailer findet Ihr unter http://www.explora.ch/content.cfm?nav=1&content=9&id=136
Mit einem Tuk Tuk, einem alten, dreirädrigen Taxi werden Susi Bemsel und Daniel Snaider noch vor Abfahrt in ganz Südostasien zur Legende. Es dauert mehrere Monate bis die bürokratischen Vorrausetzungen geschaffen sind und das Tuk Tuk langstreckentauglich umgerüstet ist. Doch die Beiden versuchen diese scheinbar verrückte, jedoch hartnäckige Idee umzusetzen und am Ende verlassen sie Bangkok mit einem Tuk Tuk.
Ihre Reise führt ins hoch technisierte Japan, durch die Sibirische Wildnis und die Weite der Mongolischen Steppe. Entlang der legendären Seidenstraße holpert das alte Taxi bis nach Afrika und zurück nach Europa. Die 36000 km lange Fahrt bringt Ihnen einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde, für die längste zurückgelegte Strecke mit einem dreirädrigen Fahrzeug, ein.
Ein Wochenende am Niederrhein.
21. Januar 2010 10:14, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Deutschland ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Nach fast einem Jahr persönlicher Bundesliga-Abstinenz sollten nun innerhalb eines Monats die letzten zwei fehlenden Grounds in Leverkusen und Sinsheim-Hoffenheim abgehakt werden. Statt wie gewohnt mit Bahn und Interrail-Ticket war es aufgrund der Planung für die nächsten Wochen günstiger mit dem Flugzeug nach Düsseldorf zu fliegen. Mit einem Einsatz von 10'000 Vielfliegermeilen und weiteren 160 Schweizer Franken schlugen SWISS und Lufthansa die Billigkonkurrenz einmal mehr um Längen.
Nach einer turbulenten Landung bei starkem Wind (die Tragflächen berührten beinahe den Boden) ging es per Skytrain, Regionalbahn und U-Bahn nach Wersten, dem Düsseldorfer Stadtteil wo meine Verwandten wohnen, welche mich auch gleich mit einem herzhaften Frühstück empfingen. Nach einem kurzen Nickerchen machte ich mich auf nach Leverkusen, genauer zum Bahnhof Leverkusen-Mitte, von wo aus ein rund 10-minütiger Fussmarsch zur BayArena führt.
Fussball, Deutschland, 1. Bundesliga, neuer Ground
16.01.10 Bayer 04 Leverkusen - 1. FSV Mainz 05
4:2 (3:1), 28'000 Zuschauer, BayArena, Leverkusen
Normalerweise ist es ziemlich schwierig Tickets für die Spiele von Bayer 04 zu bekommen, doch die Kälte und der eher unattraktive Gegner sorgten dafür dass das Spiel heute ausnahmsweise nicht ausverkauft sein sollte. Vor dem Spiel genehmigte ich mir ein Bierchen in der gegenüberliegenden Kneipe einer Fussballhalle. Das Stadion wurde erst kurz vor Spielbeginn betreten.

Auf den ersten Blick sah man dass doch noch einige Plätze unbesetzt blieben. Die Zuschauerzahl wurde zwar mit 28'000 angegeben (was 2'000 frei Plätze bedeutete), doch auch einige Dauerkartenbesitzer schauten sich das Spiel wohl heute lieber in der warmen Stube an.
Die Stimmung war dürftig. Insbesondere von den heimischen Fans hörte man kaum etwas. Die Stimmung der Mainzer war ganz ok für einen halbvollen Gästeblock. Insbesondere als man mit 1:0 in Führung ging hörte man kurze Zeit nur die Gäste. Die Werkself dreht das Spiel aber innert kürzester Zeit und ging am Ende mit 4:2 Toren als Sieger vom Platz. Mit je einem Tor waren auch die beiden Schweizer Tranquillo Barnetta und Eren Derdyok massgeblich am Heimsieg beteiligt. Das Einspielen des Heidi-Liedes beim Tor von Barnetta hätte allerdings nicht sein müssen...

Nach dem unterhaltsamen Spiel folgte ein kurzer Abstecher zur "längsten Theke der Welt" in der Düsseldorfer Altstadt. Gegen 20:00 machte ich mich dann auf den Weg zum Festzelt auf dem Geländer der ehemaligen Bundesgartenschau, wo der Werstener Schützenverein zum Titularfest lud. Da meine ganze Verwandtschaft und ein paar Bekannte dort Mitglied sind war ein Besuch natürlich Pflicht. Die Stimmung war gut und das Altbier floss in Strömen.

Für den Sonntag wäre eigentlich ein Besuch des Spiels TUS Koblenz gegen TSV 1860 München in der 2. Bundesliga geplant gewesen, doch angesichts der Tatsache dass der Heimweg vom Titularfest noch einmal über die Altstadt führte war an Fussball heute nicht zu denken. So wurde erst einmal lange geschlafen um anschliessend den Nachmittag bei gutem Essen und viel Kaffee (auf den Killepitsch verzichtete ich dankend) in der guten Stube zu verbringen, ehe mich der Kranichflieger am Abend wieder nach Zürich brachte.
SSV Ulm 1846 - SSV Reutlingen 05
13. Dezember 2009 15:02, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Deutschland ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Fussball, Deutschland, Regionalliga Süd, neuer Ground
12.12.09 SSV Ulm 1846 - SSV Reutlingen 05
2:0 (0:0), 2'913 Zuschauer, Donaustadion, Ulm






Sarajevo, Zenica und Wien.
13. Dezember 2009 14:46, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Österreich , Bosnien-Herzegowina ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Weitere Fotos findet Ihr unter: http://picasaweb.google.de/Stecki82/MontenegroBosnienUndHerzegowinaOsterreich
Der Besuch beim Montenegrinischen Fussballverband brachte leider nicht die gewünschten Ergebnisse in Form von Eintrittskarten, doch man verwies uns immerhin auf ein Reisebüro namens "Centrotrans", nur ein paar Schritte die Strasse runter. Ohne grosse Hoffnung betraten wir das Geschäft und siehe da, ohne lange zu zögern wurden uns 5 Eintrittskarten für das wohl wichtigste Spiel in der Geschichte des Landes zum Originalpreis vom 30 KM (15 Euro) verkauft. Die Tickets waren zwar wie erwartet aus dem Restkontingent der Portugiesen (also im Gästeblock), doch das störte uns wenig.

Nun hatten wir Blut geleckt und wollten unser Glück herausfordern. Wäre heute sogar ein Doppler möglich? Zusammen mit der Neuseeländerin Helen organisierten wir nach zähen Verhandlungen ein Taxi, welches uns erst einmal zum Stadion Grbavica in Sarajevo fahren sollte. Bei der Ankunft gaben wir dem Taxifahrer eine Anzahlung und vereinbarten ihn pünktlich zum Spielende wieder vor dem Stadion zu treffen.
Fussball, Bosnien und Herzegowina, U21-EM-Qualifikation, neuer Ground und Länderpunkt
18.11.09 Bosnien und Herzegowina - Wales
2:1 (1:1), ca. 800 Zuschauer, Stadion Grbavica, Sarajevo
Hier, im zweitgrössten Stadion der Stadt und Heimat des N.K. Zeljeznicar Sarajevo wurde zeitgleich mit unserer Ankunft das U21-Länderspiel zwischen Bosnien und Herzegowina und Wales angepfiffen. Der Eintritt war frei und nur gerade etwa 800 Zuschauer fanden den Weg ins sehenswerte Stadion, dessen Markenzeichen die alte Dampflokomotive auf der Gegengerade ist.
Während der Pause stolperten wir per Zufall in den Clubraum der örtlichen Ultragruppierung, wo ein paar der Mitglieder ihr Stadion per Videokameras überwachten. Die beiden Berner unterhielten sich noch lange, während wir uns die zweite Hälfte des Spiels ansahen. Die Gastgeber gewannen dies mit 2:1 und die rund ein Dutzend mitgereisten Waliser konnten enttäuscht die Heimreise antreten.

Während wir uns nach dem Schlusspfiff noch mit etwas Bier eindeckten bog auch schon unser Taxifahrer um die Ecke, und wir quetschten uns für die nächsten 75 Kilometer in das für 6 Personen (mit Fahrer) definitiv zu kleine Auto. Viel zu früh erreichten wir schliesslich Zenica, der Ort an dem das Barrage-Spiel für die WM-Qualifikation in Südafrika stattfinden sollte. Die Bosnier verloren in Lissabon mit 0:1, doch dass dieser Rückstand in der Hölle von Zenica wettgemacht werden konnte war den Einheimischen ohne weiteres zuzutrauen.
Fussball, Bosnien und Herzegowina, WM-Qualifikation Barrage, neuer Ground
18.11.09 Bosnien und Herzegowina - Portugal
0:1 (0:0), ca. 15'000 Zuschauer (ausverkauft), Bilino Polje, Zenica
Direkt beim Aussteigen trauten wir unseren Augen kaum. Rund 10'000 Leute bevölkerten die Gegend um das Stadion. Ein Ticket hatte wohl keiner, denn das Stadion war 2 Stunden vor Anpfiff bereits rappelvoll. Wir begaben uns als auch in den Hexenkessel und fanden uns schliesslich zusammen mit gut 100 Portugiesen in der hintersten Ecke des Gästesektors wieder, umringt von dutzenden Polizisten. Der Rest der Tickets ging wie erwartet an Bosnische Fans.

Die Stimmung war phänomenal, bis zur 56. Minute. Dann nämlich machte Raúl José Trindade Meireles den Traum der Bosnier mit seinem Treffer zum einzigen Tor des Spiels zunichte. Schlagartig leerten sich die Tribünen und vorbei war die ganze Euphorie. Bosnien kam zwar am Ende noch zu guten Chancen, doch es halfen alle Versuche nichts, der Traum der ersten WM-Teilnahme war ausgeträumt. Die erhoffte Party im Anschluss fiel also ins Wasser, und so machten wir uns auf die Suche nach einem Bus für die Heimfahrt.



Die rund einstündige Suche am Busbahnhof (wo hauptäschlich ausgediente Busse aus Österreich und Deutschland herumstanden) blieb aussichtslos. Jeder Winkel des Landes wurde angefahren, nur nicht die Hauptstadt. Es blieb uns nichts anderes übrig als erneut ein Taxi zu nehmen. Die Fahrt wurde durch einen kurzen Zwischenfall auf einem Autobahnzubringer unterbrochen. Bei einem Stau vermochte der Fahrer hinter uns nicht mehr rechtzeitig zu bremsen und prallte in unser Taxi. Verletzt wurde niemand ausser der Golf des Unfallverursachers. Trotzdem rückte die Polizei an, welche sich allerdings wenig dafür interessierte wieviele Personen sich in den Autos befanden. Lange nach Mitternacht erreichten wir schliesslich wieder unsere Unterkunft.
Am nächsten Morgen hiess es Abschied nehmen von den Bernern. Jasmin und seine Frau brachten uns mit dem Auto zum Flughafen Sarajevo, wo wir noch auf die Portugiesische Nationalmannschaft trafen. Es folgte ein kurzes Frühstück, welches für Flughafenverhältnisse geradezu billig war. Eine kleine Propellermaschine der B&H Airlines flog uns schliesslich in die Österreichische Hauptstadt Wien. Etwas schade war das für Sightseeing in Sarajevo kaum Zeit blieb. Die Stadt hätte viel zu bieten.

Da wir beide Wien eigentlich schon zu Genüge kannten beschränkten sich unsere Aktivitäten auf den Besuch der Gräber von Musikgrössen wie Mozart, Beethoven und Falco auf dem Wiener Zentralfriedhof, dem Verzehr eines Schnitzels in einer typischen Wiener Gaststätte, einer durchzechten Nacht im Partyviertel "Bermudadreick" und natürlich dem Besuch einiger Fussballspiele.
Fussball, Österreich, 1. Liga, neuer Ground
20.11.09 First Vienna FC - FK Austria Wien Amateure
0:2 (0:2), 1'200 Zuschauer, Stadion Hohe Warte, Wien
Den Anfang machte das kleine Wiener Derby zwischen dem First Vienna FC und der Zweitvertretung der Wiener Austria auf der Hohen Warte, dem ehemaligen Nationalstadion Östereichs. Das ehemals modernste Stadion Kontinentaleuropas fasste zu Spitzenzeiten über 80'000 Zuschauer. Zum heutigen Derby kamen gerade mal deren 1'200. Das Spiel war unterhaltsam und auch die Fanszene des First Vienna FC vermochte einige positive Akzente zu setzen.

Fussball, Österreich, Wiener Liga, neuer Ground
21.11.09 Rennweger SV - SV Gerasdorf / Stammersdorf
2:2 (2:0), 200 Zuschauer, Sportplatz Grasbergergasse, Wien
Am Samstag trafen wir uns mit Flo, einem Mitglied der Ultras Rapid, auf dem Sportplatz in der Grasbergergasse, wo wir während des Wienerligaspiels zwischen dem Rennweger SV und dem SV Gerasdorf / Stammersdorf ein wenig plauderten. Flo war schon ganz nervös wegen dem anstehenden Deryb am Sonntag. Zur zweiten Halbzeit verabschiedete er sich um sich das Abschlusstraining in Hütteldorf anzuschauen.

Fussball, Österreich, Bundesliga
21.11.09 SC Wiener Neustadt - LASK Linz
Das Spiel musste kurz vor Beginn wegen starkem Nebel abgesagt werden.
Wir fuhren nach dem Spiel ohne Umwege nach Wiener Neustadt. Ziel des heutigen Abend war es (zumindest für mich) endlich wieder die Österreichische Bundesliga zu komplettieren. Als wir aber vor dem Stadion standen mussten wir enttäuscht feststellen dass das Spiel wegen Nebel abgesagt wurde. Der Nebel war so dicht dass an Fussball in der Tat nicht zu denken war. Wir trafen noch auf RS-Krusty und ein paar andere Münchner Hopper und traten sogleich die Rückreise an.


Am Westbahnhof angekommen holte ich mein Gepäck, verabschiedete mich von David und fuhr mit dem Nachtzug "Wiener Walzer" zurück in die Schweiz. David setzte seine Reise am nächsten Morgen in Richtung München fort um sich das Spiel des FC Bayern anzuschauen. Eine nette Woche Urlaub fand also ihr Ende. Ausser der Spielabsage ganz zum Schluss klappte alles wie am Schnürchen und 2 neue Länderpunkte konnten auch verbucht werden. Balkan, wir kommen wieder.
Über Mostar nach Sarajevo.
02. Dezember 2009 13:21, geschrieben von stecki82, Kategorien [ Bosnien-Herzegowina ][ (0) Kommentare ] | [ (0) Trackbacks ]
Weitere Fotos findet Ihr unter: http://picasaweb.google.de/Stecki82/MontenegroBosnienUndHerzegowinaOsterreich
Nach einem halben Tag in mehreren Kleinbussen erreichten wir gegen Abend schliesslich Mostar, die grösste Stadt der Herzegowina. Am Busbahnhof angekommen machten sich Lukas und Kevin gleich auf die Suche nach einer kostengünstigen Unterkunft, von denen es hier mehr als genug gibt. David und ich zogen es vor uns wenigstens einmal in diesem Urlaub etwas Luxus zu gönnen und checkten im vermutlich schönsten Hotel der Stadt, mitten im Labyrinth unzähliger Flüsse, Brücken und Gassen ein.


Am Abend gönnten wir uns ein ausgiebiges Nachtessen. Das Lokal war zwar sehr angenehm, doch das Essen konnte unseren Gaumen nicht allzusehr entzücken. Nach einem Schlummertrunk ging es schliesslich früh zu Bett.
Nach dem ausgiebigen Frühstück im Hotel trafen wir uns wieder mit den Anderen umd die wunderschöne Altstadt zu besichtigen. Mostar ist wirklich eine Perle, insbesondere wenn man denkt dass die gesamte Stadt 1993 während des Jugoslawien-Kriegs zerstört wurde. Stellenweise trifft man noch auf zerbombte Häuser oder Einschusslöcher in den Fassaden, doch der grösste Teil erstrahlt wieder in neuem Glanz.

Auf der anderen Seite der Neretva lernten wir Alen kennen, einen Reiseführer, welcher uns für wenig Geld mit seinem klapprigen Volkswagen nach Blagaj fuhr. Hier bestaunten wir die Quelle der Buna, welche pro Sekunde 43'000 Liter Wasser ans Tageslicht befördert. Während des Mittagessen am Fluss (welches dieses Mal sehr lecker war) erzählte uns Alen viele interessante Geschichten aus seiner Heimat, über den Krieg und über den Bosnischen Fussball. Er selbst studierte und spielte in Aachen und stand unter anderem auch für die Alemannia auf dem Platz.


Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von Alen und schlenderten vom zweitgrössten Fussballstadion des Landes zurück Richtung Altstadt. Nachdem wir unsere Rucksäcke geholt hatten ging es zurück Richtung Bahnhof, von wo aus uns der Zug binnen zweieinhalb Stunden in die Hauptstadt Sarajevo brachte.Kurz bevor wir in Sarajevo ankamen rief ich ins vorher gebuchte Hostel an, um den kostenlosen Abholservice zu nutzen. Pünktlich stand Jasmin, der Besitzer des Hostels auf dem Bahnhofplatz, um uns mit seinem winzigen Fiat Uno ins Hostel zu fahren.

Da unser Hauptziel in Sarajevo der Erwerb von Eintrittskarten für das seit Wochen ausverkaufte Barrage-Spiel Bosnien-Herzegowina gegen Portugal war freuten wir uns natürlich dass wir das Hotel mit 4 Portugiesen teilten. Wir sprachen sie natürlich sofort auf unser Anliegen an, unsd man versprach uns am nächsten noch einmal den örtlichen Fussballverband aufzusuchen.




